# Gewitter und Starkregen: DWD warnt vor Unwettern im Norden und Süden Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-19T16:17:25+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-19T16:17:28+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/gewitter-und-starkregen-dwd-warnt-vor-unwettern-im-norden-und-sueden-745213/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Schauer, Hagel und Sturmböen: Unbeständiges Wetter hält an Ein Regenband teilt Deutschland am Mittwoch in zwei Wetterzonen. Während im Norden und in der Mitte Schauer und gewittriger Regen fallen, bleibt es im Süden zunächst sonnig, wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf den Deutschen Wetterdienst (DWD) berichtet. Besonders betroffen sind Regionen vom nördlichen Nordrhein-Westfalen über Nordhessen bis ins südliche Niedersachsen, wo lokal mehr als 20 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde möglich sind. Im Tagesverlauf wandert das Regenband nach Osten ab und klingt am Nachmittag langsam ab. ## Gewitter und Hagel ziehen von West nach Ost Im Südwesten steigen die Temperaturen auf bis zu 32 Grad, doch am späten Nachmittag kippt die Wetterlage. Vom Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordbaden ziehen kräftige Gewitter nach Südosten bis nach Oberfranken und ins Vogtland, begleitet von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die dpa bestätigt, dass die Unwetterlage bis zum Wochenende anhalten wird, wobei sich der Schwerpunkt täglich weiter nach Süden verlagert. ### Regen verlagert sich nach Süden und Osten In der Nacht zum Donnerstag beruhigt sich der Norden, während über der südlichen Mitte kräftiger Regen ostwärts zieht. Die Tiefsttemperaturen sinken auf 10 bis 17 Grad. Am Donnerstag verschiebt sich der Regenfokus endgültig in den Süden, wo schauerartiger, teils gewittriger Regen mit Starkregenpotenzial fällt. An den Alpen hält der Niederschlag länger an, während im Nordwesten weiterhin Schauer und vereinzelte Gewitter auftreten. Die Höchstwerte liegen bundesweit zwischen 20 und 28 Grad. ### Stauregen an Alpen gefährlicher als Gewitter Am Freitag regnet es im Süden und Südosten länger anhaltend, von den Alpen bis nach Niederbayern teils gewittrig. Von der Mitte bis in den Osten setzt sich dagegen längerer Sonnenschein durch, bei Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad. An den Küsten bleiben die Werte bei etwa 20 Grad. Die Berliner Zeitung betont, dass der anhaltende Stauregen für die Alpenbäche kritischer ist als Gewitterstarkregen, da der Boden nach mehreren nassen Tagen kaum noch Wasser aufnehmen kann. ### Tief über Großbritannien bringt anhaltenden Regen Verantwortlich für die Wetterlage ist ein Tief bei Großbritannien, das feuchte und milde Atlantikluft nach Mitteleuropa lenkt. Die Fronten ziehen in kurzen Abständen von Westen heran und bringen jeweils neue Regenbänder mit, wie der DWD erklärt. Am Samstag sind im Nordwesten und in der Mitte gelegentlich Schauer und vereinzelte Gewitter möglich, während an den Alpen und im Vorland einzelne kräftige Gewitter nicht ausgeschlossen sind. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück