# Gastgewerbe bricht ein: Realer Umsatz im Januar deutlich rückläufig Datum: 20.03.2026 08:21 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/gastgewerbe-bricht-ein-realer-umsatz-im-januar-deutlich-ruecklaeufig-693660/ --- Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 einen deutlichen realen Umsatzrückgang verzeichnet. Während die preisbereinigten Erlöse im Vergleich zum Vormonat sanken, blieb der nominale Umsatz insgesamt stabil und legte im Jahresvergleich sogar zu. Besonders betroffen waren sowohl Beherbergungsbetriebe als auch die Gastronomie. ## Deutlicher Dämpfer zum Jahresauftakt Kalender- und saisonbereinigt setzte das Gastgewerbe in Deutschland im Januar 2026 real 3,9 Prozent weniger um als im Dezember 2025. Nominal blieb der Umsatz im Monatsvergleich unverändert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sank der Umsatz real um 5,0 Prozent, wohingegen er nominal um 2,0 Prozent stieg (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis). Im Dezember 2025 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber November 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,6 Prozent, nachdem der vorläufige Wert noch bei -1,2 Prozent gelegen hatte. Nominal blieb der Umsatz gegenüber November 2025 unverändert; zuvor war ein vorläufiger Rückgang von 0,6 Prozent ausgewiesen worden (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis). ### Hotels mit rückläufigen Erlösen Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 ein Umsatzminus von real 3,2 Prozent und nominal 2,6 Prozent. Gegenüber Januar 2025 sank der Umsatz real um 2,8 Prozent, wohingegen er nominal um 1,4 Prozent anstieg (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis). ### Rückgänge auch in der Gastronomie In der Gastronomie sank der Umsatz im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 real um 4,3 Prozent und stieg nominal um 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2025 sank der Umsatz real um 5,9 Prozent und stieg nominal um 2,4 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis). ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück