# Frankfurter Krawalle: Über 30 Festnahmen nach Plünderungen Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-11-01T10:16:17+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01T10:16:17+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/frankfurter-krawalle-ueber-30-festnahmen-nach-pluenderungen-773052/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Nach Gen-Z-Protesten eskalierte die Lage in Frankfurt mit Plünderungen und Angriffen auf Polizei. Nach zunächst friedlichen Demonstrationen der Initiative „Gen Z regelt“ ist es am Samstagabend in der Frankfurter Innenstadt zu schweren Ausschreitungen gekommen. Wie die hessenschau und t-online berichten, plünderten Randalierer Geschäfte, warfen Molotowcocktails auf Polizisten und schlugen Schaufensterscheiben ein. Besonders betroffen waren Schuhgeschäfte und ein Waffenfachgeschäft, in dem die Polizei zwei Waffen sicherte und mehrere Personen festnahm. ## Über 30 Festnahmen nach Ausschreitungen in Frankfurt Bis zum späten Abend wurden mehr als 30 vorläufige Festnahmen verzeichnet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Einsatzkräfte blieben bis in die Morgenstunden präsent, um die Lage zu stabilisieren und weitere Plünderungen zu verhindern. Gegen 3 Uhr beruhigte sich die Situation, doch die Schäden seien „erheblich“, so die Polizei, ohne konkrete Zahlen zu nennen. ### Rhein fordert Konsequenzen nach Angriffen in der Innenstadt Auch die genauen Opferzahlen sind noch unklar, da die Aufarbeitung der Ereignisse noch läuft. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) zeigte sich schockiert und kündigte Konsequenzen an. „Wer sich so verhält wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. ### Poseck warnt vor Verbindung von Extremisten und Gewalttätern Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach von einer „verheerenden Verbindung von Linksextremisten und gewalttätigen jungen Menschen“ und betonte, man werde hart gegen die Täter vorgehen. Die Initiative „Gen Z regelt“ distanzierte sich unterdessen von den Gewalttaten und betonte, Gewalt sei niemals Teil ihrer Bewegung. Am Sonntagmittag wollen Polizei und Politik eine erste Bilanz ziehen. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück