# Flugbegleiter-Streik legt Lufthansa-Flüge in Frankfurt und München lahm Datum: 08.04.2026 18:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/flugbegleiter-streik-legt-lufthansa-fluege-in-frankfurt-und-muenchen-lahm-700812/ --- Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa und der Lufthansa Cityline für Freitag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Betroffen sind Abflüge von zahlreichen großen Flughäfen, wodurch es zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr kommen kann. Die Gewerkschaft wirft der Arbeitgeberseite vor, sich in den Tarifverhandlungen nicht bewegt zu haben und kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt zu haben. ## Streikaufruf für Freitag an mehreren Flughäfen Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat mitgeteilt, dass der Streik am Freitag von 00:01 Uhr bis 22:00 Uhr stattfinden soll. Der Ausstand betrifft nach Angaben der Gewerkschaft das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa und der Lufthansa Cityline. Betroffen sind den Angaben zufolge alle Abflüge der Lufthansa von den Flughäfen Frankfurt und München. Der Streik bei der Lufthansa Cityline erstreckt sich auf die Abflüge von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. ### UFO kritisiert fehlendes Angebot der Lufthansa UFO-Vorsitzender Joachim Vazquez Bürger machte das Unternehmen für die Eskalation verantwortlich. „Diese Situation wäre vermeidbar gewesen. Die Verantwortung liegt bei der Lufthansa, die es bislang nicht einmal geschafft hat, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, sagte Joachim Vazquez Bürger, UFO-Vorsitzender. Er verwies zugleich auf die Rücksichtnahme der Gewerkschaft während der Feiertage: „Wir haben die Osterfeiertage bewusst von Arbeitskampfmaßnahmen ausgenommen, um die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten. Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich.“ ### Vorwurf mangelnder Bewegung in den Verhandlungen Leiter Tarifpolitik und Verhandlungsführer der UFO Harry Jaeger warf der Arbeitgeberseite vor, sich über Monate nicht auf die Forderungen zubewegt zu haben. Harry Jaeger erklärte: „Nicht bei Belastungsschutz, nicht bei verbesserter Planbarkeit, nicht bei verlängerten Kündigungsfristen“. Mit zunehmend drohender Rhetorik fordere sie unter dem Schlagwort „Produktivität“ tiefe strukturelle Einschnitte in hart erkämpfte und dringend erforderliche Schutzmechanismen. „Auf dieser Grundlage ist eine Einigung schlicht undenkbar“, erklärte Jaeger. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück