# FDP-Vize Krane rechtfertigt Strack-Zimmermanns späte Kampfkandidatur Datum: 01.06.2026 05:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/fdp-vize-krane-rechtfertigt-strack-zimmermanns-spaete-kampfkandidatur-717931/ --- Der schleswig-holsteinische FDP-Vize Helmer Krane ist erst kurz vor der überraschenden Kampfkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann für den Parteivorsitz als ihr Generalsekretär vorgesehen worden. In einem Podcast-Gespräch erläuterte er die Hintergründe der Kandidatur gegen den später gewählten Parteichef Wolfgang Kubicki und verteidigte den innerparteilichen Wettbewerb. Krane sieht in der Auseinandersetzung ein wichtiges Signal an unterschiedliche Strömungen innerhalb der FDP und wirbt nach der Wahl für Geschlossenheit. ## Späte Anfrage für Generalsekretärsposten Helmer Krane, schleswig-holsteinischer FDP-Vize, bestätigte, dass er erst kurz vor der überraschenden Kampfkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann für den Parteivorsitz als ihr Generalsekretär vorgesehen wurde. „Ich habe es am Freitag erfahren“, sagte Krane im Berlin Playbook Podcast von Politico. Die Kandidatur gegen den später gewählten Parteichef Wolfgang Kubicki sei „die richtige Entscheidung“ gewesen. ### Signal an unterschiedliche Strömungen Krane verteidigte die überraschende Kampfkandidatur als Signal an unterschiedliche Strömungen der Partei. Die FDP werde nicht enger, sondern biete für „alle Liberalen von unterschiedlichen Strömungen“ ein Zuhause, sagte er im Berlin Playbook Podcast von Politico. Der Wettbewerb habe vielen Mitgliedern gezeigt, sie seien „weiterhin da zu Hause“. Zugleich begründete Krane die Kandidatur mit dem Rückzug des nordrhein-westfälischen FDP-Landeschefs Henning Höne. Der ursprünglich erwartete Wettbewerb sei „im Hinterzimmer“ beendet worden, sagte Krane im Berlin Playbook Podcast von Politico. Erst danach habe sich die Notwendigkeit einer weiteren Kandidatur ergeben. ### Werben für Geschlossenheit nach der Wahl Nach dem Sieg Kubickis warb Krane für Geschlossenheit. „Einigkeit entsteht aus Diskussionen“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von Politico. Zwar wirkten die ersten Reaktionen nach dem Parteitag „nicht besonders vereinigend“, entscheidend sei nun die Zusammenarbeit „aller vereinten Kräfte“. Zu möglichen Verstimmungen in seinem Heimatverband Schleswig-Holstein, aus dem sowohl er als auch Kubicki kommen, äußerte sich Krane gelassen. Es zeichne den Landesverband aus, dass er „starke profilierte Persönlichkeiten“ hervorbringe, die keine Angst hätten, ihre Meinung zu sagen, sagte er im Berlin Playbook Podcast von Politico. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück