# Familienministerin Prien fordert bessere Unterstützung für Eltern beim Jugendschutz Datum: 20.04.2026 01:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/familienministerin-prien-fordert-bessere-unterstuetzung-fuer-eltern-beim-jugendschutz-704677/ --- Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) fordert angesichts der Zwischenergebnisse einer Expertenkommission zum Jugendschutz online mehr Unterstützung für Eltern bei der Medienerziehung. Zugleich verweist sie auf ungleiche Angebote der Medienbildung für Kinder und Jugendliche und mahnt angesichts der Reichweite digitaler Medien zusätzliche Anstrengungen an. Die von den Experten beschriebenen Risiken der Social-Media-Nutzung stehen dabei Chancen für Bildung, Identitätsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe gegenüber. ## Prien fordert bessere Unterstützung für Eltern Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) betonte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben) die zentrale Rolle der Familien bei der Medienerziehung. „Medienerziehung beginnt nicht in der Schule, sondern im Alltag zu Hause“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Kinder würden sich daran orientieren, wie Eltern Medien nutzen und wie über Inhalte gesprochen wird. „Aber viele Eltern fühlen sich allein gelassen“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Die Unterstützungsangebote seien nach ihren Worten oft unübersichtlich und nicht flächendeckend vorhanden, zudem entwickelten sich die Technologien rasant weiter. „Deshalb müssen wir Eltern nicht belehren, sondern befähigen“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). ### Ungleiche Medienbildung für Kinder und Jugendliche Auch bei der Medienbildung für Kinder und Jugendliche sieht Prien laut Funke-Zeitungen Handlungsbedarf. Diese sei nicht flächendeckend gleich gut und oft vom Zufall abhängig, etwa dem persönlichen Interesse von Lehrkräften. „Für ein Thema dieser Tragweite ist das zu wenig“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Hintergrund der Äußerungen der Familienministerin sind die Zwischenergebnisse einer im Herbst eingesetzten Kommission zum Jugendschutz online, die am Montag vorgestellt werden und über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. ### Risiken und Chancen digitaler Medien Auf 128 Seiten zeichnen die Experten laut Bericht der Funke-Mediengruppe ein differenziertes Bild. Die Kommission benennt klar Risiken, die für junge Menschen mit Social-Media-Nutzung einhergehen, betont aber auch, dass digitale Medien ihnen wichtige Zugänge öffnen können. Smartphones und Tablets sind demnach aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken, und das Alter, in dem sie mit den Geräten in Berührung kommen, sinkt. Schon Kleinkinder haben oft ein Tablet oder Smartphone der Eltern in der Hand. 12- bis 13-Jährige kommen laut Bericht auf fast drei Stunden Smartphone-Nutzung am Tag, mit dem Alter steigt diese Zahl: Bei 18- bis 19-Jährigen sind es mehr als viereinhalb Stunden. Der Zugang zum Internet und vor allem zu sozialen Netzwerken ist dabei laut den Experten mit erheblichen Risiken verbunden. Jugendliche können unter anderem gewaltverherrlichenden oder extremistischen Inhalten ausgesetzt sein, sexuelle Belästigung, Stalking oder Mobbing erleben oder Ziel von Identitätsdiebstahl werden. Laut dem Bericht ist eine problematische Nutzung der Medien zudem mit zahlreichen negativen Gesundheitsauswirkungen verbunden – von einem erhöhten Risiko für Übergewicht und damit verbundenen Stoffwechselstörungen über Folgen für den Schlaf der Jugendlichen bis hin zu psychischen Auswirkungen. Die Kommission hält zugleich fest, dass Netzwerke online für Jugendliche wichtige Möglichkeiten bieten. Heranwachsende, die queer sind oder anderen Minderheiten angehören, profitieren laut des Berichts überdurchschnittlich stark von digitalen Räumen, in denen sie eine Gemeinschaft finden können, zu der sie offline vielleicht keinen Zugang finden – etwa, weil sie auf dem Land wohnen. „Digitale Räume bieten auch große Chancen für Bildung, Identitätsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es muss uns also auch um geschützte Teilhabe gehen“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück