# Familienministerin prangert ungleiche Erwerbsarbeit von Müttern an Datum: 06.05.2026 00:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/familienministerin-prangert-ungleiche-erwerbsarbeit-von-muettern-an-709408/ --- Familienministerin Karin Prien (CDU) warnt angesichts geringer Erwerbsquoten von Müttern kleiner Kinder vor Rückständen bei der Gleichstellung. Sie verweist auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes, nach denen Mütter mit Kindern unter drei Jahren deutlich seltener erwerbstätig sind als Väter. Gleichstellung sei ein Verfassungsauftrag, der noch nicht vollständig eingelöst sei, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). ## Deutliche Unterschiede bei der Erwerbstätigkeit Familienministerin Karin Prien (CDU) hat die niedrige Erwerbstätigkeit von Frauen mit kleinen Kindern kritisiert. Die Zahlen zeigten deutlich, dass man beim Thema Gleichstellung nicht am Ziel sei, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Gleichstellung sei keine Kür, sondern Verfassungsauftrag – und den habe man noch nicht vollständig eingelöst“, so Prien laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie reagierte damit auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach nur 39,7 Prozent der Frauen mit mindestens einem Kind unter drei Jahren erwerbstätig sind. Zugleich aber gehen 88,7 Prozent der Väter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren arbeiten, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. ### Ungleichgewicht in Familien- und Sorgearbeit Prien beklagte das Ungleichgewicht zwischen Müttern und Vätern. „Man sehe Fortschritte, aber gleichzeitig bleibe es dabei, dass Frauen nach wie vor einen deutlich größeren Anteil der Familien- und Sorgearbeit übernähmen.“ Das habe unmittelbare Auswirkungen auf Erwerbsbiografien, Einkommen und Altersabsicherung, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. ### Rollenbilder, Strukturen und Arbeitswelt im Blick Nach den Worten Priens ist die Politik gefragt, um die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und gleichzeitig für eine Kultur der Partnerschaftlichkeit zu werben. Dass sich die Verteilung in den letzten zehn Jahren nur langsam verändert habe, habe mehrere Ursachen. So wirkten kulturelle Rollenmuster, bestehende Strukturen und Anreizsysteme setzten nicht immer die richtigen Signale. Auch die Arbeitswelt spiele eine zentrale Rolle, betonte Prien gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück