# Experte warnt: Deutschland gefährdet seine Autoindustrie selbst Datum: 23.02.2026 07:42 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/experte-warnt-deutschland-gefaehrdet-seine-autoindustrie-selbst-685038/ --- Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hat den Autostandort Deutschland scharf kritisiert und dem Land mangelnde Wettbewerbsfähigkeit vorgeworfen. Deutschland sei für die heimischen Konzerne zum Hauptproblem geworden, weil Kostenstrukturen, Lohnnebenkosten und Energiepreise zu hoch seien. Die Politik tue nach seinen Worten zu wenig, um den Industriestandort zu stärken. ## „Das größte Problem … ist Deutschland“ Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht die Rahmenbedingungen für die Autoindustrie hierzulande kritisch. „Das größte Problem für die hiesigen Konzerne ist Deutschland“, sagte er der Mediengruppe Bayern. „Unser Land ist zu teuer und wettbewerbsunfähig. Wir verlieren schon zu lange an Wettbewerbskraft“, so Dudenhöffer weiter. Nach seiner Einschätzung trägt die Politik eine Mitschuld an der Entwicklung. Die Politik liefere außer Sonntagsreden wenig, um den Industriestandort Deutschland zu stärken, sagte er der Mediengruppe Bayern. ### Kritik an Kostenstrukturen und Sozialstaat Dudenhöffer bemängelte insbesondere die finanziellen Rahmenbedingungen für die Industrie. „Wir haben uns zu viel Sozialstaat erlaubt, den die Industrie letztlich bezahlen muss“, sagte Dudenhöffer der Mediengruppe Bayern. „Man muss heran an die schlechten Kostenstrukturen, die hohen Lohnnebenkosten und die entsetzlich hohen Energiepreise.“ ### Autohersteller aus seiner Sicht nicht grundsätzlich geschwächt Trotz seiner Kritik am Standort bewertet Dudenhöffer die Lage der deutschen Autohersteller insgesamt nicht als dauerhaft negativ. Prinzipiell sehe er die deutschen Autohersteller nicht auf dem absteigenden Ast. Vielmehr sei das vergangene Jahr ein „extrem schlechtes Ausnahmejahr“ gewesen, sagte er der Mediengruppe Bayern. Die Autobauer „werden das schon hinkriegen, aber im Ausland“, so Dudenhöffer. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück