# EU plant härtere Russland-Sanktionen für echte Friedensverhandlungen Datum: 28.05.2026 15:20 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/eu-plant-haertere-russland-sanktionen-fuer-echte-friedensverhandlungen-717101/ --- Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach einem Treffen der EU-Außenminister auf Zypern angekündigt, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen. Ziel sei es, Moskau zu echten Friedensverhandlungen mit der Ukraine zu bewegen, wie sie betonte. ## Kallas kündigt weitere Sanktionen an EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte nach dem EU-Außenministertreffen auf Zypern, man bereite zusätzliche Strafmaßnahmen vor. Wörtlich sagte sie: „damit Russland nicht nur vorgibt zu verhandeln, sondern wirklich zu Verhandlungstisch kommt“. Zugleich kritisierte sie die wirtschaftlichen Beziehungen einzelner Staaten zu Moskau: „Viele Länder betreiben nach wie vor Geschäfte mit Russland, haben gleichzeitig privilegierten Zugang zu Europas Märkten – Europa muss da seine Hebel ansetzen.“ ### „Europa wird niemals ein neutraler Vermittler sein“ Als Vizepräsidentin der EU-Kommission machte Kaja Kallas deutlich, dass die Europäische Union im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine klar positioniert sei. „Europa werde ’niemals ein neutraler Vermittler zwischen Russland und der Ukraine sein'“, sagte sie. Weiter betonte sie: „Wir stehen auf der Seite der Ukraine und wir verteidigen unsere eigenen Sicherheitsinteressen, unsere Kerninteressen.“ ### Forderung nach bedingungsloser Waffenruhe Nach Angaben von Kaja Kallas sehen die EU-Staaten eine bedingungslose Waffenruhe als Voraussetzung für Verhandlungen. „Eine bedingungslose Waffenruhe sei eine Voraussetzung für jegliche Friedensverhandlungen. Das hätten die Minister am Donnerstag erneut bekräftigt“, sagte Kallas. Sie wandte sich zugleich gegen einseitige militärische Beschränkungen für die Ukraine: „Wenn man das ukrainische Militär begrenzt, während Russland weiter aufrüstet, dann wäre das eine unmittelbare Bedrohung der europäischen Sicherheit.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück