# EU-Kommission: Keine neue Flüchtlingswelle durch Iran-Eskalation Datum: 05.03.2026 00:42 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/eu-kommission-keine-neue-fluechtlingswelle-durch-iran-eskalation-688424/ --- Die EU-Kommission sieht trotz der Eskalation im Iran-Krieg derzeit keine Anzeichen für eine neue große Flüchtlingsbewegung in Richtung Europa. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner verweist dabei auf Zusagen der Türkei und eine enge Zusammenarbeit mit Partnerstaaten wie Senegal. Laut Brunner zeigt sich dies bereits in einem deutlichen Rückgang irregulärer Migration aus Westafrika. Die Äußerungen machte der EU-Kommissar in einem Interview mit der "Bild" (Donnerstagsausgabe). ## Türkei sagt Abschottung der Grenze zu Iran zu Der für Migration zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner widerspricht Befürchtungen, dass die Eskalation im Iran-Krieg schon bald zu einer neuen Flüchtlingswelle in Richtung Europa führt. Der "Bild" (Donnerstagsausgabe) sagte er mit Blick auf seine jüngsten Gespräche mit Ankara: "Ich hatte am Montag die Möglichkeit eines Telefongesprächs mit Hakan Fidan, dem Außenminister der Türkei. Der hat versichert, dass er die Grenzen zugemacht hat in Richtung Iran. Und dass er auf der anderen Seite auch dazu steht, dass wir eine gute Kooperation haben zwischen der Europäischen Union und der Türkei." Beide Seiten seien interessiert, diese Kooperation beizubehalten und sogar noch zu "intensivieren". ### Rückgang irregulärer Migration aus Senegal Mit Blick auf seine Reise in den Senegal, wo Brunner am Dienstag einen neuen Asyl-Pakt geschlossen und EU-finanzierte Boote und Schiffe der Küstenwache in Dakar übergeben hat, sagte der Österreicher der "Bild": "Senegal ist ein sehr wichtiger Partner in der Region in Westafrika. Unsere Kooperation mit Senegal funktioniert sehr, sehr gut. Wir sehen das an den Zahlen: Die illegale Migration – also die Menschen, die mit Schlepperbooten aus Senegal in Richtung Europa kommen – geht zurück. Um weit über 60 Prozent, das ist ein gutes Signal." Er habe mit Bassirou Diomaye Faye, dem Präsidenten Senegals, "u.a. weitere Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel" vereinbart, sagte Brunner der "Bild". ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück