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Startseite Deutschland & die WeltErstmals über 1,5-Grad-Marke: 2024 wird wohl wärmstes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn
Deutschland & die Welt

Erstmals über 1,5-Grad-Marke: 2024 wird wohl wärmstes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. Dezember 2024
Sonnender Mann / Foto: dts
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Die Erderwärmung wird im Jahr 2024 voraussichtlich um mehr als 1,5 Grad über das vorindustrielle Niveau ansteigen und markiert somit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Dies teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus in einer aktuellen Mitteilung mit.

Temperaturen steigen kontinuierlich

Der Dienst veröffentlichte Daten, die zeigen, dass der November 2024 nach dem November 2023 global gesehen der zweitwärmste November war. Hierbei wurde eine durchschnittliche Oberflächenlufttemperatur von 14,10 Grad Celsius gemessen. Diese Messung liegt 0,73 Grad über dem Durchschnitt des Novembers in den Jahren 1991 bis 2020. Zudem lag der gemessene Monat 1,62 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Nach diesen Aufzeichnungen war es der 16. Monat in einem 17-monatigen Zeitraum, indem die globale durchschnittliche Oberflächenlufttemperatur 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau lag.

Vorhersage für das Jahr 2024

Samantha Burgess, die stellvertretende Direktorin des Copernicus-Klimawandeldiensts, bezeichnete die aktuellen Daten als aussagekräftig für das kommende Jahr. „Mit den Copernicus-Daten aus dem vorletzten Monat des Jahres können wir nun mit ziemlicher Sicherheit bestätigen, dass 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und das erste Kalenderjahr über der Marke von 1,5 °C sein wird“, sagte sie.

Notwendige Klimaschutzmaßnahmen

Die Prognosen bedeuten nicht notwendigerweise, dass das Pariser Abkommen gebrochen worden ist, betonte Burgess. Sie stellt jedoch klar, dass ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen jetzt dringender benötigt werden denn je. „Aber es bedeutet, dass ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen dringender denn je sind“, so die stellvertretende Direktorin des Klimawandeldiensts.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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