# Erster Ebola-Fall in Frankreich nach Kongo-Rückkehr bestätigt Datum: 24.06.2026 13:59 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/erster-ebola-fall-in-frankreich-nach-kongo-rueckkehr-bestaetigt-725450/ --- In Frankreich ist erstmals ein Fall von Ebola bestätigt worden. Betroffen ist ein Arzt, der von einer humanitären Mission aus der Demokratischen Republik Kongo zurückgekehrt ist und nach seiner Ankunft umgehend isoliert wurde. Es handelt sich um den ersten Fall während des aktuellen Ausbruchs außerhalb Afrikas und zugleich um den ersten Nachweis von Ebola in Frankreich. ## Erster bestätigter Ebola-Fall in Frankreich Nach Angaben des französischen Gesundheitsministeriums ist in Frankreich erstmals ein Fall von Ebola festgestellt worden. Betroffen sei ein Arzt, der von einer humanitären Mission aus der Demokratischen Republik Kongo zurückgekehrt ist, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Der Patient habe demnach eine sehr niedrige Viruslast, und derzeit würden Kontakte identifiziert, so das Ministerium. Der Fall ist der erste, der außerhalb des afrikanischen Kontinents während des aktuellen Ausbruchs festgestellt wurde. Es ist zugleich das erste Mal, dass Ebola in Frankreich nachgewiesen wurde. Bereits 2014 wurden während eines großen Ausbruchs in Westafrika zwei Patienten nach Frankreich transportiert, die jedoch im Ausland diagnostiziert worden waren. ### Isolierung bei Ankunft und Kontaktverfolgung Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde der Arzt bei seiner Ankunft in Frankreich isoliert, noch bevor die Krankheit offiziell festgestellt wurde. Parallel dazu laufen den Angaben zufolge die Bemühungen, Kontaktpersonen zu identifizieren, die mit dem Patienten in Berührung gekommen sein könnten. ### Hintergrund des aktuellen Ausbruchs Der Ausbruch im Kongo wurde am 15. Mai nach mehreren ungeklärten Todesfällen in der östlichen Provinz Ituri festgestellt. Auch Uganda ist von dem Ausbruch betroffen. Der Bundibugyo-Stamm des Virus, der den Ausbruch verursacht hat, verfügt derzeit über keinen zugelassenen Impfstoff oder Behandlung. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück