# DRK fordert bessere Finanzierung geplanter Freiwilligendienste der Bundesregierung Datum: 18.02.2026 00:22 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/drk-fordert-bessere-finanzierung-geplanter-freiwilligendienste-der-bundesregierung-684170/ --- Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fordert mit Blick auf die Pläne der Bundesregierung für einen Umbau der Freiwilligendienste eine bessere Finanzierung. Besonders das bisher zu geringe Taschengeld für Freiwillige und fehlende Planungssicherheit für Träger stehen dabei im Fokus. Zugleich begrüßt das DRK die angekündigte gesetzliche Neuregelung, verweist aber auf die Bedeutung der konkreten Ausgestaltung. ## DRK kritisiert zu geringes Taschengeld für Freiwillige Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mahnt angesichts der Regierungspläne zur Reform der Freiwilligendienste eine auskömmliche finanzielle Ausstattung an. Nach Einschätzung von Nadja Saborowski, stellvertretende Leiterin des Bereichs Jugend und Wohlfahrtspflege beim DRK, ist die aktuelle Situation für viele Interessierte ein Hinderungsgrund. „Derzeit scheitert das Absolvieren eines Freiwilligendienstes noch häufig am zu geringen Taschengeld, sodass sich viele junge Menschen einen Freiwilligendienst nicht leisten können“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Für die Trägerorganisationen sei eine verlässliche Finanzierung essentiell, betonte Saborowski weiter. „Für die Träger wie das DRK ist es wichtig, dass es endlich eine ausreichende und überjährige Finanzierung gibt, um Stabilität und Verlässlichkeit auch für die Angestellten und die Einrichtungen zu schaffen“, sagte sie der „Rheinischen Post“. ### Reformpläne der Bundesregierung und Erwartungen des DRK Zugleich begrüßte Saborowski die Ankündigung von Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU), noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorzulegen. „Eine starke zivile Entsprechung zum Wehrdienst ist dringend erforderlich, um das gesellschaftliche Engagement zu erhöhen und die Gesellschaft krisenfester zu machen“, so Saborowski in der „Rheinischen Post“. Mit Blick auf die angekündigte Reform der Freiwilligendienste verwies Saborowski laut „Rheinischer Post“ darauf, dass die Detailregelungen entscheidend seien. „Es wird auf die konkrete Ausgestaltung ankommen, ob es zu einem wirklichen Fortschritt bei den Freiwilligendiensten kommt.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück