# Dobrindt zweifelt Social-Media-Verbot für Kinder an Datum: 25.05.2026 01:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/dobrindt-zweifelt-social-media-verbot-fuer-kinder-an-715668/ --- Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) stellt ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder infrage. Ein solches Verbot sei schwer durchsetzbar und daher wenig zielführend, betonte der CSU-Politiker in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Stattdessen sieht er vor allem die Eltern in der Verantwortung, den Umgang ihrer Kinder mit sozialen Netzwerken zu begleiten und zu kontrollieren. ## Dobrindt stellt Nutzen eines Verbots infrage Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat Zweifel an einem Social-Media-Verbot für Kinder geäußert. „Ein einfaches Verbot“ halte er „für schwer durchsetzbar und deswegen für wenig zielführend“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. ### Eltern in besonderer Verantwortung Dobrindt nahm bei der Nutzung sozialer Netzwerke vor allem die Eltern in die Pflicht. Die Grundsatzentscheidung, ab wann ein Kind ein Handy erhält, treffe „nicht der Staat, sondern die Familien und die Eltern“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Möglichkeiten der Begleitung und auch der Kontrolle gebe es heute schon. Aber die Notwendigkeit der Beschäftigung der Eltern damit, „wie die Nutzung der Kinder mit Smartphones aussieht“, sei dazu ebenfalls notwendig. ### Staat und Familien sollen gemeinsam handeln Die Verantwortung lasse sich nicht komplett abschieben, „weder in die eine noch in die andere Richtung“, mahnte Dobrindt gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Staatliches Handeln an dieser Stelle funktioniere „eben nicht ohne die Begleitung der Familien“. „Es ist zu einfach, eine Lösung darin zu suchen, dass der Staat nur etwas zu verbieten braucht, was tief in das Informationsverhalten unserer Gesellschaft eingedrungen ist und damit eng zum Alltag gehört, und die Probleme wären verschwunden“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück