# Dobrindt fordert harte Strafen für Randalierer Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-11-01T11:02:05+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01T11:02:09+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/dobrindt-fordert-harte-strafen-fuer-randalierer-773059/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Nach gewalttätigen Ausschreitungen im Anschluss an bundesweite Jugendproteste am vergangenen Samstag fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter. Unionspolitiker unterstützen die Forderung, betonen aber das Recht auf friedliche Versammlung. In mehreren Großstädten kam es zu Plünderungen und Angriffen auf Polizisten. ## Politiker fordern Konsequenzen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach den gewalttätigen Ausschreitungen bei den Jugendprotesten am 31. Oktober 2026 ein hartes Durchgreifen gegen die Verantwortlichen gefordert. "Gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu" hätten laut Dobrindt die ursprünglich friedlichen Demonstrationen gekapert, sagte er der "Bild". Identifizierte Randalierer und Plünderer müssten zur Rechenschaft gezogen werden. "Auf diesen Landfriedensbruch müssen harte Strafen folgen", erklärte der Minister. Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) unterstützte die Forderung nach Konsequenzen. “Hamas-Sympathisanten und Plünderungen haben auf unseren Straßen nichts verloren”, sagte Krings der “Rheinischen Post”. Er erwarte vom Rechtsstaat “Konsequenz und eine unmissverständliche Antwort auf solche Extremisten”. Gleichzeitig betonte Krings das Recht auf friedliche Versammlung und die berechtigten Anliegen der demonstrierenden Schüler und Studenten. ### Polizei verhindert Eskalation Dobrindt lobte das Einsatzkonzept der Polizei, das mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung eine Eskalation wie in Paris verhindert habe. "Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert.", so der Innenminister. Die Sicherheitsbehörden müssten jedoch weiterhin genau beobachten, ob linksextreme Gruppen die Proteste kapern. Krings warnte vor einer solchen Entwicklung. "Aber die Sicherheitsbehörden müssen genau im Blick haben, ob diese Versammlungen vom linksextremen Spektrum gekapert werden." Das sei eine "übliche Strategie von Linksextremisten", erklärte der CDU-Politiker. "Und wir sehen solche Entwicklungen ab Tag eins dieser Proteste." ### Ausschreitungen in mehreren Städten Am 31. Oktober 2026 folgten bundesweit Zehntausende dem Aufruf der Initiative "Gen Z regelt" und demonstrierten zunächst friedlich. Am Abend kam es jedoch in mehreren Großstädten zu Ausschreitungen. In Frankfurt am Main wurden Läden geplündert, darunter auch ein Waffengeschäft. In Hamburg und Köln brannten Barrikaden, in Berlin wurden mehrere Polizisten verletzt. Die Polizei setzte unter anderem Wasserwerfer ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die Ausschreitungen markieren einen deutlichen Kontrast zu den überwiegend friedlichen Protesten am Nachmittag. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück