HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer
Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte
Stadt Osnabrück und SWO Netz erneuern Infrastruktur in...
Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....
Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags
Gute Nachricht des Tages: Allergikerfreundlicher Apfel der Hochschule...
Gericht weist Klage von Ex-OB Griesert gegen Mehrfamilienhaus...
Vogelgrippe-Virus H5N1 im Zoo Osnabrück bestätigt
Einbruch in ein Wohnhaus in Bramsche
Feministischer Kampftag 2026: Am 8. März wird in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltDIW-Studie: 12 Milliarden Euro Budget unzureichend für effektive Kindergrundsicherung
Deutschland & die Welt

DIW-Studie: 12 Milliarden Euro Budget unzureichend für effektive Kindergrundsicherung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. August 2023
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. August 2023
Paus besteht bei Kindergrundsicherung auf höhere Leistungen
7

Wirtschaftsforscher und Diakonie warnen: Die von der Familienministerin geplanten zwölf Milliarden Euro für die Kindergrundsicherung sind nicht ausreichend. Sie fordern eine Erhöhung auf mindestens 20 Milliarden Euro, um Kinderarmut effektiv zu bekämpfen und langfristige Folgekosten zu vermeiden.

Kindergrundsicherung: Mehr Mittel erforderlich

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die Diakonie bemängeln, dass die von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) anfangs genannten zwölf Milliarden Euro für die Kindergrundsicherung nicht ausreichen. Ihrer Ansicht nach sind mindestens 20 Milliarden Euro erforderlich. „Das ist ein Bruchteil der Summe, die Staat und Steuerzahler heute schon schultern müssen, wenn Kinderarmut nicht energischer bekämpft, sondern stattdessen lieber die enormen Folgekosten in Kauf genommen werden“, sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Langfristige Investition in Kinder

Lilie betont, dass es nicht nur um kurzfristige Sparzwänge geht, sondern auch um die mittel- und langfristigen Belastungen für Staat und Steuerzahler, wenn nicht frühzeitig in alle Kinder investiert wird. Die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Kinderarmut in Deutschland werden auf jährlich etwa 3,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) geschätzt. „Wir sprechen hier also von einem zehnfachen Betrag von 110 bis 120 Milliarden Euro“, so Lilie. Er plädiert dafür, einen Teil dieser Milliarden in besser erreichbare und höhere Leistungen für Kinder in armutsgefährdeten Familien zu investieren und für eine bessere soziale Infrastruktur für Kinder und Jugendliche zu sorgen.

Forderung nach rascher Einführung der Kindergrundsicherung

DIW-Präsident Marcel Fratzscher drängt ebenfalls auf eine rasche Einführung der Kindergrundsicherung. „Studien zeigen, dass Armut oft von Generation zu Generation weitergegeben wird, diese Entwicklung gilt es zu durchbrechen“, sagte er. Ein automatisiertes und digitales Verfahren bei der Auszahlung würde die Familien nicht länger zu Bittstellern machen und dafür sorgen, dass die Berechtigten alle Leistungen erhielten, die ihnen zustünden.

Absicherung aller Kinder

Fratzscher schlägt einen höheren Garantiebetrag zur Kindergrundsicherung vor – möglichst höher als das Kindergeld in Höhe von 250 Euro -, sodass jedes Kind unabhängig vom Einkommen der Eltern abgesichert ist. Hinzu käme ein einkommensabhängiger Betrag und andere Leistungen für Bildung und Teilhabe, etwa für Klassenfahrten, Sportverein und Musikschule.

Fratzscher warnt davor, dass die Kindergrundsicherung aus Kostengründen scheitern könnte. „Es wäre ein Fehler, die Ausgaben für die Kindergrundsicherung auf zwei Milliarden Euro zu drücken, wie es derzeit im Bundeshaushalt vorgesehen ist“, sagte er. „Wirtschaft und Gesellschaft würden stark durch die besseren Bildungschancen einer Kindergrundsicherung profitieren, auch da dies die Grundlage für mehr Fachkräfte ist“, so der DIW-Präsident.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Ifo-Analyse: Sozialversicherung benötigt mehr als nur erhöhte Beitragspflichten
nächster Artikel
Wissenschaftler mit SPD-Verbindungen drängen Regierung zu politischem Kurswechsel

das könnte Sie auch interessieren

Opposition warnt vor härtester Asylrechtsverschärfung seit Jahrzehnten

27. Februar 2026

Antirassismusbeauftragte fordert nach Studie Maßnahmen gegen Behördenrassismus

27. Februar 2026

Wall Street uneinheitlich: Nvidia-Aktie fällt trotz Rekordzahlen

26. Februar 2026

Reiches Solarförder-Kahlschlag: Verbände und Opposition schlagen Alarm

26. Februar 2026

Verwaltungsgericht: AfD bleibt Verdachtsfall, keine gesichert extremistische Partei

26. Februar 2026

VfB Stuttgart trotz Niederlage im Achtelfinale der Europa...

26. Februar 2026

Thüringens Innenminister fordert Verbot verfassungsfeindlicher AfD-Landesverbände

26. Februar 2026

Bund und Länder einigen sich auf Krankenhausreform-Kompromiss

26. Februar 2026

Wirtschaftsministerium plant drastische Einschnitte bei Förderung kleiner Solaranlagen

26. Februar 2026

Polizeibeauftragter fordert Parität in Führungspositionen von Bundespolizei und...

26. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Opposition warnt vor härtester Asylrechtsverschärfung seit Jahrzehnten

    27. Februar 2026
  • Antirassismusbeauftragte fordert nach Studie Maßnahmen gegen Behördenrassismus

    27. Februar 2026
  • Wall Street uneinheitlich: Nvidia-Aktie fällt trotz Rekordzahlen

    26. Februar 2026
  • Reiches Solarförder-Kahlschlag: Verbände und Opposition schlagen Alarm

    26. Februar 2026
  • Verwaltungsgericht: AfD bleibt Verdachtsfall, keine gesichert extremistische Partei

    26. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3