# DFB-Generalsekretär kritisiert Fifa-Chef Infantino scharf Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-17T14:12:19+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-17T14:12:22+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/dfb-generalsekretaer-kritisiert-fifa-chef-infantino-scharf-756775/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- DFB-Generalsekretär Holger Blask hat die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino verschärft. Der DFB habe von dessen Plänen, Anteile an der WM zu verkaufen, erst aus den Medien erfahren. Blask wirft der Fifa-Spitze intransparente Prozesse vor. ## Vorwürfe der Intransparenz und Umgehung von Gremien Blask äußerte sich im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin Capital. "Das hat uns total kalt erwischt." Weiter führte er aus: "Dass die Fifa-Spitze bei ihrem werthaltigsten Asset an den eigenen Gremien vorbei agiert, ist inakzeptabel." Auch der Investorenprozess selbst sei "völlig intransparent" gewesen. Es sei unklar gewesen, was der Inhalt des Deals gewesen sei und wie es zu der Bewertung der Rechte gekommen sei. "Das erscheint alles komplett abenteuerlich." ### Generelle Ablehnung von Investorenmodellen für Wettbewerbe Investorenmodellen wie dem von Infantino geplanten erteilte Blask eine generelle Absage. "Eine Beteiligung an Wettbewerben oder an DFB-eigenen Unternehmen ist nicht vorstellbar". Denkbar seien allenfalls Beteiligungen von Investoren an konkreten Projekten, wenn im Fußball das Know-how oder das Geld fehlten. Als Beispiel nannte er ein Joint Venture mit einem Technologiekonzern bei einem Digitalisierungsprojekt. Auf die Frage, wie sich der DFB bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten im kommenden Frühjahr positionieren werde, sagte Blask: "Ich persönlich kann keinen Weg erkennen, wie Infantino das Vertrauen des DFB wiederherstellen könnte." Die abschließende Entscheidung treffe jedoch das DFB-Präsidium. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück