# Deutscher Außenhandel wächst deutlich – Exporte und Importe steigen Datum: 09.04.2026 08:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/deutscher-aussenhandel-waechst-deutlich-exporte-und-importe-steigen-701040/ --- Die deutsche Wirtschaft hat im Februar 2026 ihre Außenhandelsaktivitäten deutlich ausgeweitet. Exporte und Importe legten im Vormonatsvergleich spürbar zu, während der Überschuss in der Außenhandelsbilanz leicht zurückging. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich ebenfalls ein Plus bei Aus- und Einfuhren, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Im Februar 2026 stiegen die deutschen Exporte gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 3,6 Prozent, die Importe legten um 4,7 Prozent zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 erhöhten sich die Exporte um 2,9 Prozent und die Importe um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte. Kalender- und saisonbereinigt wurden Waren im Wert von 135,2 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 115,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Februar 2026 mit einem Überschuss von 19,8 Milliarden Euro ab. Im Januar 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo bei +20,3 Milliarden Euro gelegen, im Februar 2025 bei +17,6 Milliarden Euro. ## Entwicklung des Handels mit EU-Staaten In die Mitgliedstaaten der EU wurden im Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 75,9 Milliarden Euro exportiert. Aus den EU-Staaten wurden im selben Zeitraum Waren im Wert von 59,3 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Gegenüber Januar 2026 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 5,8 Prozent, die Importe aus diesen Staaten erhöhten sich um 5,1 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden im Februar Waren im Wert von 52,7 Milliarden Euro exportiert, was einem Plus von 5,2 Prozent gegenüber Januar 2026 entspricht. Aus diesen Ländern wurden Waren im Wert von 40,1 Milliarden Euro importiert, ein Zuwachs von 4,5 Prozent. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 23,2 Milliarden Euro exportiert, ein Anstieg um 7,4 Prozent. Die Importe aus diesen Staaten erreichten 19,1 Milliarden Euro und nahmen damit um 6,3 Prozent zu. ### Handel mit Drittstaaten und wichtigsten Partnern In Drittstaaten außerhalb der EU wurden im Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro exportiert. Aus diesen Ländern wurden Waren im Wert von 56,2 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt. Gegenüber Januar 2026 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 0,8 Prozent, während die Importe von dort um 4,4 Prozent zunahmen. Die meisten deutschen Exporte gingen im Februar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 12,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,5 Prozent weniger als im Januar 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat Februar 2025 waren die Exporte in die USA kalender- und saisonbereinigt um 13,3 Prozent niedriger. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro zu. Die Exporte nach China sanken im Februar 2026 im Vergleich zum Januar 2026 um 2,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. ### Importe aus China, USA, Vereinigtem Königreich und Russland Die meisten Importe kamen im Februar 2026 aus China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,0 Milliarden Euro eingeführt, 6,5 Prozent mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen um 9,8 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 6,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu. Die Exporte nach Russland stiegen im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 26,9 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Gegenüber Februar 2025 nahmen sie um 9,3 Prozent zu. Die Importe aus Russland sanken im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 um 18,7 Prozent auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Februar 2025 nahmen sie um 30,0 Prozent ab. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück