Viele Menschen in Deutschland nutzen während großer Fußballturniere digitale Angebote, um sich über Spielverläufe und Hintergründe zu informieren. Besonders beliebt sind kostenlose Livestreams im Internet, aber auch Liveticker, Push-Benachrichtigungen und soziale Medien spielen eine wichtige Rolle. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom hervor.
Digitale Begleiter während der Spiele
Vier von zehn Menschen in Deutschland greifen bei großen Fußballturnieren wie der aktuell laufenden Weltmeisterschaft auf klassische Liveticker zurück, um sich über den Spielverlauf zu informieren. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom. Ein Drittel (33 Prozent) lässt sich zudem Push-Benachrichtigungen zu Spielständen oder Toren auf das Smartphone schicken.
Mehr als jeder Sechste (16 Prozent) tauscht sich in Fan-Foren oder Online-Communitys zu Spielen oder den Mannschaften aus. Ein Viertel (26 Prozent) nutzt rund um eine WM soziale Medien. Parallel zum Spiel wird außerdem häufig gechattet: 26 Prozent der Menschen in Deutschland schreiben sich in der Regel mit anderen Fußball-Interessierten, während sie ein Spiel schauen. 37 Prozent haben während eines Fußballspiels schon einmal ein Tor verpasst, weil sie auf ihr Smartphone geschaut haben.
Livestreams als Favorit
Die beliebtesten digitalen Angebote rund um eine WM sind kostenlose Livestreams von den Spielen im Internet. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Menschen in Deutschland fiebert bei WM-Spielen auf diesem Weg mit. Kostenpflichtige Streamingdienste nutzen 38 Prozent. Ein Viertel (24 Prozent) verfolgt Spiele oder Berichte rund um die WM per Internetradio. Neun Prozent hören rund um große Fußballturniere Podcasts – etwa zur Vorbereitung auf Spiele oder zur Analyse danach.
Insgesamt greifen sechs von zehn Menschen in Deutschland auf digitale Angebote rund um große Fußballturniere wie die WM zurück.
Telefonische Befragung
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.004 Personen ab 16 Jahren in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von der 17. bis zur 21. Kalenderwoche 2026 statt.
