# Deutsche reisen seltener ins Ausland, Inlandsurlaube legen zu Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-17T11:17:02+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-17T11:47:43+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/deutsche-reisen-seltener-ins-ausland-inlandsurlaube-legen-zu-744288/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- 2025 weniger Auslandsreisen, aber mehr Trips in Deutschland – Statistik zeigt klare Verschiebung. Die Deutschen haben im vergangenen Jahr weniger mehrtägige Reisen unternommen als noch 2024. Besonders auffällig ist der Rückgang bei Auslandsreisen, während Inlandsurlaube mit mindestens einer Übernachtung deutlich zulegten. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamts hervor, wie der Tagesspiegel und IT Boltwise berichten. ## Inlandsreisen boomen – Auslandsziele verlieren Insgesamt wurden 274 Millionen Reisen mit Übernachtung gezählt, ein Minus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei stieg die Zahl der Inlandsreisen um 3,9 Prozent auf 169 Millionen, während Auslandsreisen um 8,3 Prozent auf 105 Millionen sanken. Beliebtestes Ziel im Ausland blieb Italien, gefolgt von Österreich, Spanien, Frankreich und den Niederlanden. ### Autos dominieren Reisen – Bahn und Flugzeug folgen Die Berliner Sonntagsblatt-Meldung bestätigt diese Zahlen und präzisiert, dass die Inlandsreisen sogar 5,0 Prozent über dem Niveau von 2019 lagen, während Auslandsreisen im Vergleich zu 2019 um 5,4 Prozent stiegen – trotz des aktuellen Rückgangs gegenüber 2024. Als häufigstes Verkehrsmittel wurde mit 60,2 Prozent das Auto genannt, gefolgt von Bahn (19,2 Prozent) und Flugzeug (15,2 Prozent). Private Reisen verzeichneten mit 6,2 Prozent Steigerung ein deutliches Plus gegenüber 2019, während Geschäftsreisen das Vor-Corona-Niveau um 0,2 Prozent knapp verfehlten. ### Paare geben am meisten für Reisen aus Die Unterschiede in den Haushalten zeigen sich auch in den Ausgaben: Paare ohne Kinder gaben mit 10,1 Prozent den größten Anteil ihrer Konsumausgaben für Reisen aus, Alleinlebende am wenigsten (8,3 Prozent). Die Erhebung basiert auf freiwilligen Angaben von 12.000 Haushalten pro Jahr, wobei Selbstständige nicht berücksichtigt wurden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück