# Dax startet verhalten vor wichtigen US-Inflationsdaten und Zinssorgen Datum: 13.02.2026 09:50 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/dax-startet-verhalten-vor-wichtigen-us-inflationsdaten-und-zinssorgen-683348/ --- Der Dax hat den Handel am Freitagmorgen mit leichten Verlusten begonnen. Belastet wird das Börsengeschehen nach Angaben von Marktbeobachtern vor allem durch anstehende US-Verbraucherpreisdaten und schwache Konjunktursignale aus den USA. Auch Entwicklungen an den asiatischen Börsen sowie im Währungs- und Ölmarkt prägen das Bild. Der Dax wurde gegen 9:30 Uhr mit rund 24.828 Punkten berechnet und lag damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze des deutschen Leitindex rangierten die Papiere von MTU und Scout 24, während die Aktien von Siemens am Tabellenende standen. ## US-Daten im Fokus der Anleger Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, verwies auf die Bedeutung der anstehenden Zahlen aus den USA. „Fundamental steht der Dax heute unter dem Einfluss der am Nachmittag anstehenden US-Verbraucherpreisdaten“, kommentierte Lipkow laut CMC Markets. „Neben den Befürchtungen einer sich abkühlenden US-Konjunktur werden die Anleger sehr genau auf die Preisdaten achten. Zuletzt hat sich in den USA eine Festigung der Inflationstendenzen oberhalb der gesteckten Zielzone von zwei Prozent herauskristallisiert. Das engt den Aktionsspielraum für die US-Notenbank im Hinblick auf Zinssenkungen ein und könnte so einen weiteren Konsumrückgang auslösen“, so Lipkow. Die gestern veröffentlichten schwachen US-Arbeitsmarktdaten und Zahlen zu den Verkäufen bestehender Häuser zeigten nach seinen Worten eine erkennbare Abkühlung der US-Wirtschaft an. „Die Zahlen vom Immobilienmarkt erreichten sogar ein Mehrjahrestief. Zusätzlich drücken Befürchtungen über die disruptiven Einflüsse von Künstlicher Intelligenz im Softwaresektor und zuletzt auch im Finanzbereich auf etliche Aktienkurse von Finanz- und Bankaktien“, sagte der Analyst laut CMC Markets. „Der von der Wall Street ausgehende Verkaufsdruck hat sich in Asien aber nur teilweise übertragen. Dort gerieten die Aktienmärkte in China und Japan ebenfalls unter Abgabedruck und schlossen mit Kursverlusten.“ ### Währungs- und Rohstoffmärkte Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1859 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8432 Euro zu haben. Am Ölmarkt gab der Preis für die Nordsee-Sorte Brent leicht nach. Ein Fass kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,47 US-Dollar, das waren fünf Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück