# Dax startet schwächer – Anleger bleiben wegen Nahost nervös Datum: 16.07.2026 09:54 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/dax-startet-schwaecher-anleger-bleiben-wegen-nahost-nervoes-732941/ --- Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Belastet wird das Umfeld unter anderem von erneuten Gewinnmitnahmen im asiatischen Halbleitersektor sowie anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Gleichzeitig sorgen robuste Signale aus der US-Wirtschaft und eine etwas stärkere europäische Gemeinschaftswährung für ein gemischtes Bild an den Märkten. Am Donnerstagmorgen wurde der deutsche Leitindex gegen 9:30 Uhr mit rund 24.947 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere der Deutschen Bank, von Heidelberg Materials und Hochtief. Am Ende fanden sich die Aktien von Hannover Rück, Eon und Qiagen. ## Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor in Asien Andreas Lipkow ### Geopolitische Risiken und US-Konjunktur im Fokus Zudem verwies Lipkow auf die politische Lage. Die Spannungen im Nahen Osten nähmen nicht ab, so der Analyst. „Die Anleger achten sehr genau auf das weitere Vorgehen der USA in der Region und sehen die potenziellen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft als kritisch an“, erklärte er mit Blick auf die internationalen Märkte. „Noch stellt der Konjunkturbericht der US-Notenbank der Wirtschaft ein positives Attest aus. In elf der zwölf erfassten Wirtschaftsregionen zeigt sich weiterhin ein moderates Wachstum oder zumindest eine stabilisierende Tendenz.“ ### Währungs- und Rohstoffmärkte Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1471 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8718 Euro zu haben. Am Ölmarkt gaben die Preise leicht nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 84,53 US-Dollar, das waren 42 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück