# Dax schwächelt nach Airbus-Sorgen und KI-Gewinnmitnahmen Datum: 21.05.2026 17:49 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/dax-schwaechelt-nach-airbus-sorgen-und-ki-gewinnmitnahmen-714943/ --- Der Dax hat am Donnerstag nach einem zunächst freundlichen Verlauf schwächer geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss stand der deutsche Leitindex bei 24.607 Punkten und damit 0,5 Prozent unter dem Vortagesschluss. Im Tagesverlauf sorgten Unternehmensnachrichten und Gewinnmitnahmen für spürbare Kursausschläge. ## Dax dreht nach anfänglichen Gewinnen ins Minus Am Donnerstag konnte der Dax bis zum Mittag zunächst zulegen, bevor er abrupt ins Minus drehte. Im weiteren Verlauf des Nachmittags baute der Index seine Verluste unter Schwankungen teilweise wieder ab und schloss schließlich bei 24.607 Punkten mit einem Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Merck und Zalando an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Airbus und der Commerzbank. ### Auslieferungsprobleme bei Airbus und Gewinnmitnahmen bei KI-Werten „Die Nachricht über Auslieferungsprobleme des A350 beim Dax-Schwergewicht Airbus hat die Investoren von ihrer Ignoranz gegenüber den wirtschaftlichen Risiken ein wenig abgebracht“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. „Es handelt sich bei den Störungen zwar eher um prozessuale Vorgänge in den Werken in Nordamerika, dennoch zeigt es die grundsätzliche Problematik vieler Unternehmen auf“, so Lipkow weiter (Quelle: CMC Markets). Zusätzlich verstärkten sich die Gewinnmitnahmen bei den klassischen KI-Profiteuren wie Infineon und Siemens Energy, erklärte der Analyst. „Der Gesamtmarkt ist speziell dort heißgelaufen und nun könnte es zu einer Abkühlung kommen. Da es vorerst keine neuen Handelsimpulse von den großen US-Technologiekonzernen geben wird, denkt der eine oder andere Anleger über Gewinnmitnahmen vor dem Sommer nach“ (Quelle: CMC Markets). ### Bewegung an Energie- und Devisenmärkten Unterdessen sank der Gaspreis geringfügig: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 49 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 107,70 US-Dollar, das waren 2,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1588 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8630 Euro zu haben. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück