# Dax schließt leicht im Minus, SAP hält 24.000-Punkte-Marke Datum: 24.04.2026 17:59 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/dax-schliesst-leicht-im-minus-sap-haelt-24-000-punkte-marke-706508/ --- Der Dax hat am Freitag mit leichten Verlusten den Handel beendet. Zum Xetra-Schluss notierte der deutsche Leitindex bei 24.129 Punkten und damit 0,1 Prozent unter dem Vortagesschluss. Zwischenzeitlich schwankte der Index im Verlauf des Tages um die Gewinnschwelle, konnte die Marke von 24.000 Punkten aber behaupten. ## Leichter Rückgang trotz SAP-Rally Zum Wochenausklang zeigte sich der Dax volatil: Am Vormittag rutschte der Index zunächst ins Minus, drehte zur Mittagszeit ins Plus und pendelte anschließend eng um den Vortagesschluss. Zum Xetra-Handelsschluss stand schließlich ein Stand von 24.129 Punkten zu Buche, was einem Minus von 0,1 Prozent entspricht. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, verwies kurz vor Handelsschluss vor allem auf die Kursentwicklung von SAP: „Das Plus von rund fünf Prozent im Schwergewicht SAP hat dafür gesorgt, dass der Dax die Marke von 24.000 Punkten höchstwahrscheinlich mit ins Wochenende nehmen kann“, kommentierte er laut CMC Markets. Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von SAP und Siemens Energy an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Bayer, Eon, MTU und Rheinmetall wieder. ### Nervöse Märkte und schwächeres Geschäftsklima Lipkow sieht die Stimmung an den Märkten weiterhin belastet. „Insgesamt aber bleibt die Nervosität mit der weiterhin undurchsichtigen Lage im Nahen Osten weiter hoch und die Investoren wollen zur Stunde keine größeren Risiken eingehen. Ölpreise über 100 US-Dollar stellen einen klaren Belastungsfaktor dar, da sich mit jedem weiteren Tag die Inflationsfrage für die Zukunft immer deutlicher stellt“, sagte er laut CMC Markets. Auch die Entwicklung in der deutschen Wirtschaft trage zur Zurückhaltung bei. Die Gesamtgemengelage werde „durch einen unter den Erwartungen liegenden Ifo-Geschäftsklimaindex gut wiedergegeben“, so Lipkow. „Insgesamt zeichnet sich eine klar erkennbare Zurückhaltung zur Einschätzung der konjunkturellen Lage bei den deutschen Managern ab, die vom Iran-Krieg und den stark gestiegenen Energiepreisen geprägt wird. Die Situation bei den wichtigen Energieträgern bleibt angespannt und könnte sich in den kommenden Handelswochen noch weiter verschärfen“, erklärte der Chef-Marktanalyst von CMC Markets. ### Steigende Energiepreise und festerer Euro Unterdessen verteuerten sich die Energiepreise. Der Gaspreis stieg: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 45 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Auch der Ölpreis legte zu. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 105,90 US-Dollar, das waren 82 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag etwas fester. Ein Euro kostete 1,1705 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8543 Euro zu haben. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück