# Dax leicht im Plus, Infineon stark Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-29T18:12:05+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-29T18:12:08+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/dax-leicht-im-plus-infineon-stark-761336/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Der Dax schloss am Dienstag mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent bei 25.399 Punkten. Während Infineon-Aktien um über vier Prozent stiegen, büßten Fresenius-Papiere mehr als fünf Prozent ein. Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets kommentierte die Entwicklung. ## Starker Anstieg bei Infineon, Fresenius im Minus An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss um über vier Prozent zulegten. Es folgten die Papiere von Siemens Energy und Vonovia. Auf der Verliererseite notierten Fresenius mit einem Minus von über fünf Prozent sowie Bayer und Fresenius Medical Care. ### Marktanalyst Lipkow zu Ölpreis und Inflation Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, sagte: "Die Anleger in Frankfurt setzen weiterhin auf eine nachhaltige Deeskalation des Krieges im Nahen Osten. Ihre Hoffnung spiegelt sich im Ölpreis wider und die Sorte Brent nähert sich der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar". Der Schmerzbereich sei damit zwar noch nicht verlassen, die Richtung stimme aus Sicht der Aktienmärkte aber wieder. Lipkow ergänzte: "Für Inflation und Geldpolitik sind ohnehin weniger kurzfristige Preisspitzen als vielmehr dauerhaft hohe Energiepreise entscheidend. Je schneller und nachhaltiger sich Brent wieder unter 100 Dollar bewegt, desto geringer wird der Druck auf Inflation, Notenbanken und Anleihemärkte". ### KI-Sektor und Rohstoffpreise Zudem betonte er: "Zusammengehalten wird dieses fragile Marktgefüge weiterhin von der Hoffnung auf ein anhaltendes Wachstum im KI-Sektor. Solange die Anleger an die langfristigen Ertrags- und Wachstumsperspektiven der Branche glauben, bleiben die hohen Bewertungen verkraftbar. Ein echter Glaubensbruch bei der KI-Story könnte dagegen zum Auslöser einer größeren Korrektur werden". Die europäische Gemeinschaftswährung Euro war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1331 US-Dollar, ein Dollar war für 0,8825 Euro zu haben. Der Goldpreis stieg deutlich: Für eine Feinunze wurden 4.161 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 1,1 Prozent. Das entspricht 118,06 Euro pro Gramm. Der Ölpreis (Sorte Brent) sank unterdessen auf 104,20 US-Dollar pro Fass, 1,0 Prozent weniger als am Vortag. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück