# CSU-Politiker fordert höhere Einkommensgrenze für Spitzensteuersatz Datum: 12.06.2026 12:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/csu-politiker-fordert-hoehere-einkommensgrenze-fuer-spitzensteuersatz-721902/ --- CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann spricht sich dafür aus, die Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz in Deutschland anzuheben. Der CSU-Politiker hält den derzeitigen Einstieg bei 69.000 Euro Einkommen für „im Grunde nach viel zu früh“ und regt eine Verschiebung in Richtung 80.000 bis 100.000 Euro an. Zugleich warnt er vor einer Debatte, die sich ausschließlich auf Umverteilung konzentriert. ## Höhere Grenze für Spitzensteuersatz angeregt CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann regt an, die Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz nach oben zu verschieben. Hoffmann sagte dem Fernsehsender „Welt“: „Ich habe eine große Sympathie dafür, dass wir uns vor allem nochmal die Frage vornehmen, wann setzt bei uns der Spitzensteuersatz ein? Das ist ab 69.000 Euro Einkommen. Im Grunde nach viel zu früh, wenn man mal sieht, wie sich die Löhne entwickelt haben.“ Auf die Frage nach einer genauen Zahl wollte er sich nicht festlegen. Der CSU-Politiker konkretisierte aber seine Vorstellung einer möglichen neuen Grenze. „Aber wenn ich sage, wir sind jetzt bei 69, dann kriegen wir alle sehr schnell ein Gefühl dafür, dass wir so Richtung 80, 100 irgendwo gehen müssten“, so der CSU-Politiker. ### Unterscheidung zwischen Spitzen- und Reichensteuersatz Vor dem Hintergrund seiner Forderung nach einer höheren Grenze für den Spitzensteuersatz wies Hoffmann darauf hin, zwischen dem Spitzensteuersatz und dem Reichensteuersatz zu unterscheiden, der momentan bei einem Einkommen ab 274.000 Euro greife. Hier höre er, dass diejenigen, die davon betroffen sind, sagten: „Ich bin gerne bereit, meinen Beitrag zu leisten, wenn die Reformen in die richtige Richtung gehen. Wenn dieses Land sich zukunftsfähig entwickelt, habe ich weniger ein Problem damit, auch meinen Beitrag zu leisten.“ ### Warnung vor reiner Umverteilungsdebatte Der CSU-Landesgruppenchef warnte jedoch vor einer reinen Umverteilungsdebatte. „Leistung muss sich lohnen. Und wir haben nach OSZE, wenn man es betrachtet, im Einkommenssteuerbereich eigentlich schon eine sehr hohe und sehr positive Umverteilungskraft“, so Hoffmann. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück