Angesichts des globalen Kerosinmangels infolge der Blockade der Straße von Hormus fordert der CEO der deutschen Airline Condor, Peter Gerber, eine vorübergehende Entlastung der Luftfahrtbranche. In der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ sprach er sich für eine Aussetzung des Emissionshandels für ein halbes Jahr oder einen Tankrabatt für Airlines aus, um Verbraucher vor steigenden Ticketpreisen zu schützen.
Forderung nach Aussetzung des Emissionshandels
Vor dem Hintergrund der angespannten Lage auf den globalen Kerosinmärkten plädiert Peter Gerber, CEO der deutschen Airline Condor, für eine befristete Aussetzung des Emissionshandels. Dies wäre nach seinen Worten „der einfachste Weg, ‚auch die Verbraucher im zweiten Halbjahr vor hohen Preisen zu bewahren’“, sagte Gerber am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ (Quelle: ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“).
Gerber begründete seine Forderung mit den aus seiner Sicht spekulativ überhöhten Treibstoffkosten. „Damit könnte man relativ leicht diese Spekulations-Spritpreise aus dem Markt nehmen. Und dann wäre es womöglich für alle ein ganz entspannter Sommer“, so Gerber in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ (Quelle: ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“).
Debatte um möglichen Tankrabatt für Airlines
Als weitere Option nannte Gerber einen gezielten Tankrabatt für Fluggesellschaften, wie ihn der Flughafenverband gefordert habe. Möglich sei auch ein Tankrabatt für Airlines, „wie vom Flughafenverband gefordert“, so Gerber (Quelle: Flughafenverband).
Ein solcher Rabatt wäre aus seiner Sicht konsequent. „’Das wäre folgerichtig gewesen. Vielleicht war es ein Versehen. Und dann kann die Bundesregierung das noch nachholen’“, sagte Gerber in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ (Quelle: ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“).
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