# CDU und SPD drängen auf rasche Benzinpreis-Deckelung Datum: 12.03.2026 00:22 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/cdu-und-spd-draengen-auf-rasche-benzinpreis-deckelung-690561/ --- Politiker von CDU und SPD drängen auf eine rasche Einführung des geplanten Österreich-Modells zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs. Mehrere führende Abgeordnete und Regierungsvertreter mahnen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die neue Einmal-täglich-Regel für Benzinpreiserhöhungen bereits in der kommenden Woche in Kraft zu setzen. Sie verweisen auf die schnelle Handlungsfähigkeit des Bundestags in früheren Krisenfällen und fordern, das Thema zur Priorität der Bundesregierung zu machen. ## Forderungen nach Einführung schon in der kommenden Woche Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Armand Zorn fordert Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf, das geplante Österreich-Modell zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs umgehend umzusetzen. "Jetzt muss diese Einmal-täglich-Regel schnell umgesetzt werden, wenn möglich, schon in der kommenden Woche", sagte Zorn der "Bild" (Donnerstagausgabe). Die SPD-Fraktion signalisiert Unterstützung für eine zügige Umsetzung der neuen Regelung. "Falls das Wirtschaftsministerium das nicht per Verordnung regeln kann, würden unsere Abgeordneten einer gesetzlichen Änderung sofort zustimmen", sagte Zorn in Richtung der Unionsfraktion der "Bild". Reiche hatte angekündigt, dass Tankstellenbetreiber künftig nur noch einmal am Tag die Benzinpreise anheben dürfen, ein konkretes Startdatum jedoch offengelassen. ### Unionsfraktion und Ländervertreter erhöhen den Druck Auch der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Sepp Müller drängt auf Tempo bei der Umsetzung des Modells. "Wir werden zügig in die Umsetzung gehen und diese in der Taskforce mittelfristig eng begleiten", sagte Müller der "Bild". Weiter erklärte er: "Kurzfristig gehen wir davon aus, dass die Preise aufgrund des Anzapfens der Ölreserve gedämpft werden." Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) schloss sich den Forderungen nach einem raschen Inkrafttreten an. Er verlangte von der Bundesregierung, den Plan bereits in der kommenden Woche zu realisieren. "Berlin darf das Thema nicht auf die lange Bank schieben." Die Bundesregierung müsse "das Thema zu ihrer Priorität machen und spätestens nächste Woche die Entscheidung treffen", sagte Schulze der "Bild". ### Vergleich mit früheren Parlamentsentscheidungen Der schleswig-holsteinische CDU-Landtagsabgeordnete Rasmus Vöge erhöhte ebenfalls den Druck auf eine schnelle Umsetzung. "Der Deutsche Bundestag hat den Rettungsschirm für Banken in wenigen Tagen aufgespannt. Das muss jetzt auch für deutsche Autofahrer möglich sein", sagte er der "Bild". Vöge forderte: "Spätestens Ende nächster Woche sollte die neue Regel in Kraft treten." ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück