# CDU und Linke gleichauf vor Berliner Wahl Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-15T07:46:24+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15T12:52:40+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/cdu-und-linke-gleichauf-vor-berliner-wahl-755773/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Umfragen zeigen enges Rennen – AfD und BSW mit unterschiedlichen Werten Wenige Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am kommenden Sonntag liefern sich CDU und Linke ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Laut einer aktuellen Insa-Erhebung für die Bild-Zeitung kommen beide Parteien auf jeweils 20 Prozent. Die AfD folgt mit 18 Prozent, die Grünen erreichen 16 Prozent und die SPD zwölf Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) läge bei fünf Prozent und würde damit den Einzug ins Parlament schaffen, wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf die Umfrage berichtet. Die Fehlertoleranz der Erhebung liegt bei plus/minus 3,1 Prozentpunkten, befragt wurden zwischen dem 7. und 14. September 1000 Menschen. ## Linke führt Umfrage vor CDU in Berlin Ein anderes Bild zeichnet eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF, die Ende vergangener Woche veröffentlicht wurde. Hier lag die Linke mit 23 Prozent vor der CDU mit 21 Prozent. Die AfD kam auf 17 Prozent, die Grünen auf 16 Prozent und die SPD auf zehn Prozent. Das BSW erreichte in dieser Erhebung nur drei Prozent und würde damit den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. ### CDU-Chef warnt vor Linker als Sicherheitsrisiko In einem Streitgespräch auf Welt TV kritisierte der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers die Linke als Sicherheitsrisiko für Berlin. Die Partei wolle die Polizei mit weniger Mitteln ausstatten und den Verfassungsschutz abschaffen. Zudem verwies er auf Vorfälle von offenem Antisemitismus und betonte, dass Terrorverherrlichung auf Wahlkampfbühnen keinen Platz habe. Die Linke habe „in einer Regierung, im Roten Rathaus nichts zu suchen“, so Evers. ### Linke-Chefin betont Schutz aller Lebensformen Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, wies die Vorwürfe zurück. Sie betonte, für den Schutz von jüdischem Leben einzustehen – „genauso wie für den Schutz von muslimischem, palästinensischem, von queeren Leben, von jedem Leben in Berlin“. Gewaltaufrufe seien inakzeptabel und hätten bei den Linken keinen Platz. Stattdessen wolle sie stärker in Prävention und Dialogformate investieren, um Polarisierung zu überwinden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück