Die aktuelle Kriminalstatistik für die Region Osnabrück zeigt ein differenziertes Bild: Während die Gesamtzahl der Straftaten leicht zurückgeht und die Aufklärungsquote steigt, bleiben Gewalt- und Drogenkriminalität sowie Angriffe auf Einsatzkräfte auf einem hohen Niveau. Besonders alarmierend ist, dass im vergangenen Jahr mehr als jeder zweite Polizeibeamte im Dienst angegriffen wurde. Gleichzeitig wird deutlich, dass gezielte Maßnahmen an kriminalitätsbelasteten Orten Wirkung entfalten. Insbesondere im Bereich der Johannisstraße konnte durch die Einführung einer Waffenverbotszone, einer Alkoholverbotszone sowie durch Videoüberwachung und verstärkte Kontrollen eine schrittweise Stabilisierung erreicht werden.
Keite betont Wirkung der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen
Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Marius Keite, erklärt: „Die Zahlen zeigen klar, dass wir Gewalt- und Drogenkriminalität weiterhin entschlossen begegnen müssen. Gleichzeitig bestätigen die Entwicklungen, dass ein konsequentes Vorgehen mit klaren Regeln, verstärkter Präsenz und technischen Maßnahmen Wirkung entfaltet. Waffenverbotszone, Alkoholverbot und Videoüberwachung sind dabei wichtige Bausteine für mehr Sicherheit.“
Sicherheitsmaßnahmen sollen weiterhin konsequent fortgesetzt werden
Der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Sven Schoppenhorst, ergänzt: „Sozialarbeit ist ein wichtiger Baustein, kann aber allein keine nachhaltige Verbesserung erreichen. Gerade an belasteten Orten braucht es auch konsequentes Durchgreifen durch Polizei und Ordnungsdienst. Die Erfahrungen in der Innenstadt zeigen, dass diese Kombination der richtige Weg ist.“ Mit Blick auf die weitere Entwicklung betont die CDU-Ratsfraktion, dass die Bekämpfung von Gewalt- und Drogenkriminalität weiterhin Priorität haben müsse. Die bisherigen Maßnahmen zeigen, dass ein abgestimmtes Vorgehen aus Prävention, Kontrolle und Präsenz Wirkung entfaltet. Diesen Kurs gilt es konsequent fortzusetzen, um die Sicherheit in Osnabrücks Innenstadt nachhaltig weiter zu verbessern.
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