# CDU-Politiker Reddig lobt Rentenreform und Schwedenrente Datum: 23.07.2026 11:34 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/cdu-politiker-reddig-lobt-rentenreform-und-schwedenrente-735130/ --- Der CDU-Abgeordnete und Vorsitzende der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Pascal Reddig, bewertet die Ergebnisse der Rentenkommission als Erfolg. Er verweist auf eine aus seiner Sicht beschleunigte Einigung sowie auf die Möglichkeit, den Beitragssatz zur gesetzlichen Rente langfristig zu stabilisieren oder zu senken. Gleichzeitig verteidigt er umstrittene Vorschläge zur Integration von Minijobs in die Sozialversicherung und wirbt für die Einführung einer kapitalgedeckten „Schwedenrente“. ## Reddig sieht Trendwende bei den Rentenbeiträgen CDU-Abgeordneter Pascal Reddig, zugleich Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wertet die Arbeit der Rentenkommission als Erfolg. „Durch den Druck, den wir in der Debatte erzeugt haben, ist jetzt ein deutlich schnelleres und vor allem gutes Ergebnis gelungen“, sagte Reddig der Zeitung „Das Parlament“, die vom Bundestag herausgegeben wird. Der Beitragssatz werde 2028 zwar steigen, er könne aber in den 2030er-Jahren stabilisiert oder sogar gesenkt werden. „Damit schaffen wir eine Trendwende.“ ### Streit um Minijobs und Sozialversicherung Heftige Widerstände haben die Vorschläge der Kommission zur geplanten Integration von Minijobs in die reguläre Sozialversicherung ausgelöst. Gastronomie und Handel protestieren besonders massiv. Reddig hält dagegen: „Es geht nicht darum, diese Beschäftigungsmöglichkeiten abzuschaffen, sondern darum, sie in die regulären Systeme einzubeziehen.“ Das soll insbesondere Selbstständige und Minijobber besser im Alter absichern. Im Gesetzgebungsverfahren müsse man aber „eine praxistaugliche Lösung formulieren“. ### „Schwedenrente“ als neue Säule der Altersvorsorge Als wichtige neue Säule befürwortet Reddig die sogenannte „Schwedenrente“, eine kapitalgedeckte Lösung innerhalb der Rentenversicherung. Sie sei einfacher umzusetzen als eine verpflichtende Betriebsrente und könne mittelfristig das Rentenniveau deutlich erhöhen. Reddig sagte, dass die Reform ein „ausgewogener Kompromiss“ sei. Union und SPD hätten Positionen räumen müssen. „Hinter unserer Idee kann sich eine breite Mitte der Bevölkerung versammeln.“ Besonders warnt er vor dem Herausnehmen einzelner Elemente: Die Maßnahmen hätten diverse Wechselwirkungen; wer einen Baustein herausnehme, gefährde „die Statik und Balance der Gesamtkonstruktion“. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück