Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Thomas Röwekamp (CDU) betrachtet die angekündigten US-Truppenabzüge aus Europa als große Herausforderung, drängt jedoch auf einen geordneten Übergang zu mehr europäischer Verantwortung. Europa müsse nach seiner Einschätzung eigene militärische Fähigkeiten ausbauen, um die bisher von den USA übernommenen Aufgaben schrittweise zu übernehmen. Panik sei dabei nicht angebracht, betont Röwekamp, der die Aufgabe für lösbar hält.
Röwekamp fordert zügigen Aufbau eigener Fähigkeiten
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Thomas Röwekamp (CDU) bewertet die angekündigten US-Truppenabzüge aus Europa als große Herausforderung. Zugleich drängt er auf einen schrittweisen Übergang zu mehr europäischer Verantwortung. Europa müsse nun eigene Fähigkeiten aufbauen, sagte er dem Magazin Politico. „Es wird darum gehen, möglichst schnell die amerikanischen Fähigkeiten zu ersetzen.“
Röwekamp räumte ein, dass dieser Prozess nicht kurzfristig möglich sei. „Wir müssen mit den Amerikanern darüber reden, dass wir nicht alles in ein oder zwei Jahren ersetzen können“, sagte er Politico.
„Kein Grund zur Panik“
Trotz der anstehenden Veränderungen warnte Röwekamp davor, in Alarmstimmung zu verfallen. Die angekündigten Abzüge seien dennoch kein Grund zur Panik. „Es ist auf jeden Fall eine lösbare Aufgabe“, so Röwekamp laut Politico. Europa müsse nun „verteidigungspolitisch erwachsen werden“.
Voraussetzungen in Europa vorhanden
Deutschland und seine Partner verfügten nach den Worten Röwekamps über die notwendigen Voraussetzungen für eine stärkere eigenständige Rolle. „Wir haben in Europa gemeinsam die technischen Fähigkeiten, wir haben das Wissen, wir haben die Produktionskapazitäten, wir haben das Know-how.“ Nun komme es darauf an, daraus einen gemeinsamen politischen Willen zu formen, sagte Röwekamp Politico.
✨ mit KI bearbeitet