Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), setzt trotz des angekündigten Rücktritts von Premierminister Keir Starmer auf eine verlässliche Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Berlin und London. Er rechnet damit, dass das Vereinigte Königreich auch unter einer veränderten Regierung ein stabiler Partner bleibt und seine bisherige Linie in zentralen außenpolitischen Fragen fortführt.
Respekt für Rücktrittsankündigung Starmers
Außenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) betonte in der „Rheinischen Post“, die Rücktrittsankündigung von Premierminister Keir Starmer verdiene Respekt. „Er mache damit in einer schwierigen Lage den Weg frei für einen geregelten Übergang und einen Neustart der Labour-Regierung“, sagte Hardt der Zeitung.
Der CDU-Politiker erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, er gehe davon aus, dass das Vereinigte Königreich auch unter einer veränderten Regierung ein verlässlicher Partner im Rahmen der E3 bleiben werde. Zugleich werde London nach seinen Worten fest an der Seite der Ukraine stehen.
Keine grundlegende Kursänderung erwartet
Hardt fügte in der „Rheinischen Post“ hinzu, ein Richtungswechsel in wichtigen außen-, sicherheits- und europapolitischen Fragen werde innerhalb der Labour-Partei nicht propagiert. Zudem behalte Labour seiner Einschätzung nach ihre breite Mehrheit im britischen Unterhaus.
Zusammenarbeit im E3-Format
Das sogenannte E3-Format besteht aus den Staaten Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Vor diesem Hintergrund setzt Hardt laut „Rheinischer Post“ auf eine weiterhin verlässliche Kooperation mit London, auch nach einem Wechsel an der Spitze der britischen Regierung.
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