Die Bundeswehr startet eine neue YouTube-Serie mit dem Titel „Generation Wehrdienst“, um junge Menschen für den Dienst in den Streitkräften zu gewinnen. Die Produktion soll den Alltag in der modernisierten Grundausbildung zeigen und sich in Machart und Ästhetik an gängigen Streamingformaten orientieren. Geplant sind drei Staffeln, die ab Anfang Juli auf mehreren Plattformen ausgespielt werden.
Neue Serie über modernisierte Grundausbildung
Die Bundeswehr will mit einer neuen Webserie Einblicke in den Dienstalltag bieten. Wie das Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte, soll „Generation Wehrdienst“ in Kürze anlaufen. Gezeigt werden soll, „welche Erfahrungen junge Frauen und Männer bei der neuen Grundausbildung machen, die vor rund einem Jahr modernisiert wurde“.
Die Serie wurde nach Angaben des Ministeriums „ohne Drehbuch“ geschrieben und soll „alle Höhen und Tiefen“ abbilden. Die Spannbreite reiche „von der Ankunft über die Einkleidung und dem Formaldienst zum Feierlichen Gelöbnis bis zur Gefechtsausbildung und dem Biwak“. Weiter heißt es aus dem Ministerium: „Wir lassen auch Freunde, Familie und Ausbilder zu Wort kommen.“
An aktuellen Sehgewohnheiten orientiert
Die visuelle Gestaltung und Ästhetik der Serie soll sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums an gängigen Formaten orientieren. Die Produktion richte sich an „den Sehgewohnheiten der jungen Erwachsenen“. Das Ministerium erklärte weiter: „Die Produktion entspricht technisch dem hohen Qualitätsstandard von Doku-Formaten bekannter Streamingdienste, wie beispielsweise Netflix.“
Insgesamt sind drei Staffeln geplant, die zwischen Anfang Juli und November jeweils mittwochs und sonntags um 17 Uhr auf YouTube und Joyn abrufbar sein sollen. Zusätzlich will die Bundeswehr Inhalte der Serie auch auf Tiktok, Instagram, Snapchat und Reddit veröffentlichen.
Erfahrungen mit früheren Webserien
Mit Webserien hat die Bundeswehr nach eigenen Angaben bereits „gute Erfahrung“ gemacht. 2016 lief „Die Rekruten“, 2019 folgte „Die Rekrutinnen“. Diese Formate kamen nach Bundeswehr-Angaben auf insgesamt über 18,5 Millionen Aufrufe allein auf YouTube.
