# Bundestag unterstützt Stopp des Fregattenprojekts F126 und fordert Ersatz Datum: 24.06.2026 11:59 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/bundestag-unterstuetzt-stopp-des-fregattenprojekts-f126-und-fordert-ersatz-725362/ --- Das Aus für das Fregattenprojekt F126 stößt im Bundestag auf breite Zustimmung. Vertreter aus Verteidigungs- und Haushaltspolitik bewerten den Schritt als notwendige Konsequenz aus Kostensteigerungen und Verzögerungen. Zugleich wächst der Druck, schnell Ersatzlösungen für die Marine zu finden und die Nato-Verpflichtungen zur See einzuhalten. ## Röwekamp sieht Verantwortung bei Auftragnehmerin Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), unterstützt das Ende des Fregattenprojekts F126. „Ich halte die Entscheidung für richtig“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Die deutsche Marine kann sich angesichts der sicherheitspolitischen Lage keine jahrelange Hängepartie bei einem zentralen Rüstungsprojekt leisten“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“. Die Verantwortung für das Ende des Projekts liege aus seiner Sicht eindeutig auf der Seite der Auftragnehmerin. Diese habe sowohl die erheblichen Verzögerungen als auch die Kostensteigerungen zu vertreten. Insoweit erwarte er, „dass Schadenersatzansprüche geprüft und geltend gemacht würden“, so der CDU-Politiker gegenüber der „Rheinischen Post“. ### Forderung nach schneller Schließung von Fähigkeitslücken Entscheidend sei jetzt, dass die Soldaten die benötigten maritimen Fähigkeiten schnell und verlässlich erhielten, mahnte Röwekamp laut „Rheinische Post“. Auch angesichts der Einschränkungen der maritimen Verteidigungsfähigkeiten der USA brauche man eine schnelle Fähigkeit. Mit Blick auf einen möglichen Ersatz sagte der Ausschussvorsitzende der „Rheinischen Post“: „Die MEKO ist ein bewährtes und leistungsfähiges Schiffskonzept, das eine realistische Chance bietet, die Fähigkeitslücken der Marine deutlich schneller und ohne militärische Einschränkungen zu schließen.“ ### SPD-Haushaltspolitiker unterstützt Minister-Entscheidung Der für Verteidigung zuständige SPD-Haushaltspolitiker Andreas Schwarz begrüßte das Aus für das Fregattenprojekt ebenfalls. „Die Entscheidung des Ministers ist nachvollziehbar, folgerichtig und eine klare Antwort an die Preisinflation im Rüstungsbereich“, sagte Schwarz der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Die Kostenentwicklung und die Zeitverschiebungen sind für die Truppe und den Steuerzahler nicht akzeptabel“, sagte der Haushälter der „Rheinischen Post“. Zugleich machte Schwarz Druck bei der weiteren Planung: „Es ist alles dafür zu tun, dass 2029 die Nato-Anforderungen zur See erfüllt werden“, mahnte Schwarz in der „Rheinischen Post“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück