# Bundesregierung plant Milliardenprogramm zur Stärkung des Zivilschutzes Datum: 18.05.2026 00:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/bundesregierung-plant-milliardenprogramm-zur-staerkung-des-zivilschutzes-713652/ --- Die Bundesregierung plant ein Sonderprogramm in Höhe von zehn Milliarden Euro, um den Zivilschutz für Kriegs- und Anschlagsfälle deutlich zu stärken. Ein Kabinettsentwurf sieht umfangreiche Investitionen in Ausrüstung, Infrastruktur, Personal und Technik vor, insbesondere beim Technischen Hilfswerk. Zudem soll im Bundesinnenministerium eine neue Stabsstelle geschaffen werden, die im Verteidigungsfall die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr koordiniert. ## Massive Investitionen in Bevölkerungsschutz geplant Die Bundesregierung will die Kapazitäten beim Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall massiv aufstocken. Konkret geht es um ein Sonderprogramm in Höhe von zehn Milliarden Euro. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf einen entsprechenden Kabinettsentwurf. Die Mittel sollen unter anderem in zusätzliche Ausrüstung und Gebäude sowie in Personal und Technik etwa beim Technischen Hilfswerk (THW) fließen. Beim Bundesinnenminister soll zudem eine neue Stabsstelle „Kommando zivile Verteidigung“ geschaffen werden. Diese soll auch die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Verteidigungsfall koordinieren. ### „Wir rüsten auf beim Bevölkerungsschutz“ Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der „Bild“: „Wir rüsten auf beim Bevölkerungsschutz und der zivilen Verteidigung. Mit klarer Kante gegen hybride Bedrohungen und konsequenter Unterstützung der ehrenamtlichen Kräfte.“ Er sagte weiter, man vernetze militärische und zivile Verteidigung für „mehr Sicherheit und Resilienz“. ### Neue Fahrzeuge, Feldbetten und Taskforces Konkret will Dobrindt bis 2029 unter anderem 1.000 neue Spezialfahrzeuge und 110.000 neue Feldbetten erwerben. Für Gebäude und Anlagen des THW soll ein Bauprogramm aufgelegt werden. Zudem soll an 50 Standorten eine medizinische Bundestaskforce für einen „Massenanfall“ von Verletzten aufgebaut werden. Bundesweit sollen alle öffentlichen Zufluchtsräume – Bunker, Tunnel, Tiefgaragen – in einem Kataster erfasst werden. Diese sollen dann in die digitale NINA-Warn-App des Bundes integriert und dort auch angezeigt werden. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück