# Bundesregierung bleibt bei US-Wahl neutral Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-11-04T14:12:05+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-11-04T14:12:09+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/bundesregierung-bleibt-bei-us-wahl-neutral-774323/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Nach der deutlichen Niederlage der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen 2026 äußert sich die Bundesregierung zurückhaltend. Regierungssprecher Steffen Meyer betont, die transatlantische Zusammenarbeit bleibe unabhängig von der politischen Konstellation in Washington bestehen. Konkrete Auswirkungen des Wahlergebnisses seien noch nicht absehbar. ## Zurückhaltung bei Bewertung der US-Wahl Die Bundesregierung hat sich am Mittwoch zurückhaltend zu den Ergebnissen der US-Zwischenwahlen geäußert. Eine detaillierte Bewertung oder Ausdeutung des Wahlergebnisses lehne man ab, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Es sei derzeit noch unklar, welche Folgen die Niederlage der Republikaner für die transatlantischen Beziehungen haben werde. Meyer sagte weiter, die Bundesregierung vertrete eigene Interessen im Verhältnis zu den USA. Dazu gehörten Themen wie eine stabile internationale Ordnung, regelbasierter Handel und eine starke Nato. Der Regierungssprecher fügte hinzu: ""Stabile internationale Ordnung, regelbasierter Handel, eine starke Nato – diese Themen prägen unseren Austausch, haben ihn in der Vergangenheit geprägt und werden sicherlich auch den Austausch der Zukunft prägen."" ### Zusammenarbeit mit USA bleibt bestehen Trotz der politischen Veränderungen in den USA betonte Meyer, dass das Land ein wichtiger Partner und Verbündeter bleibe. Er erklärte: ""Klar ist doch aber, dass die USA für uns ein wichtiger Partner sind, ein wichtiger Verbündeter sind und auch bleiben."" Die Bundesregierung werde die enge Zusammenarbeit mit den USA fortsetzen, ""auch wenn es jetzt zu einer anderen Konstellation in den beiden Kammern kommen sollte"". Dies gelte auch für den Fall, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress ändern sollten. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück