Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat angegeben, dass die Bundespolizei aufgrund umfassender Vorbereitungen und speziellen Trainings gut für die kommende Fußball-Europameisterschaft gerüstet ist. Die Sicherheitsbehörden haben sich professionell auf alle möglichen Bedrohungsszenarien vorbereitet, konkrete Hinweise auf Bedrohungen liegen jedoch nicht vor.
Bundespolizei: Erfahrung und Vorbereitung
Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte gegenüber der “Rheinischen Post”: “Die Bundespolizei verfügt durch viele Einsätze bei internationalen Fußballspielen und anderen Großereignissen über große Erfahrung”. Sie wird die deutschen Grenzen, Flughäfen und den Bahnverkehr schützen. “Dafür hat sich die Bundespolizei sehr umfassend vorbereitet und Szenarien trainiert – gemeinsam mit Landespolizeien, Feuerwehren, Rettungsdiensten und anderen wichtigen Akteuren”, sagte die SPD-Politikerin.
Bedrohungen unterschiedlicher Art
Faeser betonte, dass sich die Sicherheitsbehörden “seit Jahren hochprofessionell” vorbereiten. “Wir wappnen uns mit hohem Einsatz aller Sicherheitsbehörden gegenüber allen Bedrohungslagen. Unser Fokus reicht von der Bedrohung durch islamistischen Terror, über Hooligans und andere Gewalttäter bis hin zu Cyberangriffen”, so die Innenministerin. Konkrete Bedrohungshinweise lägen den Sicherheitsbehörden aktuell nicht vor, aber sie bleiben äußerst wachsam.
Verstärkung der Bundespolizei
Faeser wies darauf hin, dass die Bundespolizei in den letzten Jahren um 1.000 Beamte pro Jahr aufgestockt wurde. “Angesichts dieses großen Kraftakts der Bundespolizei zeigt sich wieder, wie wichtig es gewesen sei, dass man die Bundespolizei um 1.000 Beamte pro Jahr verstärkt habe”, so Faeser.
Vorbereitungen und Trainingsmaßnahmen
Laut einem Sprecher des Ministeriums hat sich die Bundespolizei in verschiedenen Übungsformaten auf die Fußball-Europameisterschaft vorbereitet. Der Fokus lag hierbei auf Szenarien aus dem originären Aufgabenbereich der Bundespolizei, wie Fanbegleitung, Fantrennung und der Umgang mit gewaltbereiten Hooligans, insbesondere im Kontext der An- und Abreise mit der Bahn. Besonderes Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit mit den Länderpolizeien, anderen Behörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Partnern wie der Deutschen Bahn. Unterstützt wird die Bundespolizei nach aktuellen Plänen von etwa 350 ausländischen Polizeibeamten aus allen teilnehmenden Ländern, die vor ihren Einsätzen entsprechend vorbereitet werden.
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