# Bund prüft Deutschlandticket mit Passfoto für mehr Sicherheit Datum: 16.02.2026 15:15 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/bund-prueft-deutschlandticket-mit-passfoto-fuer-mehr-sicherheit-683879/ --- Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zeigt sich offen dafür, das Deutschlandticket künftig mit einem Foto der Inhaberinnen und Inhaber zu versehen, um die Sicherheit in Zügen zu erhöhen und Fälschungen zu erschweren. Die abschließende Entscheidung über eine mögliche Vereinheitlichung und Ausgestaltung des Tickets liegt nach seinen Worten bei den Bundesländern und soll Ende März auf der Verkehrsministerkonferenz beraten werden. ## Passbild als Beitrag zu mehr Sicherheit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hält es für denkbar, das Deutschlandticket künftig mit einem Foto der jeweiligen Person zu versehen. Dadurch solle die Sicherheit in den Zügen erhöht und das Ticket noch fälschungssicherer gemacht werden. Schnieder sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag), die Bundesländer wollten das Ticket noch fälschungssicherer machen und das werde auch Thema auf der Verkehrsministerkonferenz Ende März sein. „Wenn dazu etwa auch ein Passbild auf dem Deutschlandticket beitragen könnte, gehört das mit in die Beratungen“, so der Minister gegenüber der „Rheinischen Post“. ### Entscheidung liegt bei den Ländern Nach den Worten von Schnieder obliegt die konkrete Ausgestaltung des Deutschlandtickets den Ländern. Die Ausgestaltung des Deutschlandtickets und damit auch die mögliche Vereinheitlichung müssten aber die Länder beschließen, ergänzte Schnieder im Gespräch mit der „Rheinischen Post“. ### Heikle Ausweiskontrollen im Zug Schnieder verwies nach Angaben der „Rheinischen Post“ auch auf die Situation des Zugpersonals bei Kontrollen. Er sagte weiter: „Aus meinen Gesprächen sowohl mit dem Gesamtbetriebsrat von DB Regio als auch mit den Beschäftigten weiß ich, wie heikel die Ausweiskontrolle im Zug ist und wie schnell dort konfliktträchtige Situationen entstehen können.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück