# Buckelwal „Timmy“ lebte nach Freisetzung nur fünf Tage Datum: 12.06.2026 13:17 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/buckelwal-timmy-lebte-nach-freisetzung-nur-fuenf-tage-721938/ --- Senderdaten zeigen: Der Wal schwamm zurück Richtung Ostsee und starb kurz darauf. Der als „Timmy“ oder „Hope“ bekannte Buckelwal hat nach seiner umstrittenen Freisetzung in der Nordsee nur noch wenige Tage überlebt. Wie das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns mitteilte, deuten die ausgewerteten Daten des am Tier befestigten Senders darauf hin, dass der Wal nach seiner Aussetzung am 2. Mai 2026 bis zum 6. oder 7. Mai gelebt hat. ## Wal bewegt sich nach Rettung Richtung Ostsee Dies bestätigte Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin, wie die WELT und die ZEIT berichten. In dieser Zeit legte das Tier etwa 215 Kilometer zurück und bewegte sich direkt wieder in Richtung Ostsee, wo es zuvor wochenlang vor der Insel Poel gestrandet war. Die Bewegungen seien dabei langsamer und weniger tief gewesen als zuvor, so Backhaus. Der Sender lieferte bis zum 7. Mai Daten zu Wassertiefe, Temperatur und Bewegungsabläufen, bevor das Signal abbrach. ### 90.000 Datenpunkte für die Wissenschaft Die „Bild“-Zeitung spricht von über 90.000 gesammelten Datenpunkten, die nun der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden sollen. Der Sender selbst war vor der Freisetzung nicht getestet worden und konnte keine Ortsdaten oder Vitalzeichen wie Herzfrequenz erfassen, wie die Initiative und die ZEIT berichten. Am 14. Mai wurde der Kadaver des Wals tot vor der dänischen Insel Anholt angespült. Eine Obduktion brachte zunächst keine konkreten Ergebnisse zur Todesursache. ### Wal-Kadaver soll zu Biodiesel verarbeitet werden Die Überreste des Tieres sollen in Dänemark unter anderem zu Biodiesel verarbeitet werden. Backhaus betonte, der Rettungsversuch sei rechtlich und fachlich vertretbar gewesen. Die Senderdaten lieferten wichtige Erkenntnisse für die Gesamtbewertung des Falls, heißt es aus dem Ministerium. Ob der Transport oder die Freisetzung zum Tod des Wals beigetragen haben, sei nach aktuellem Stand nicht nachweisbar. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück