HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen
Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in...
Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts...
Gute Nachricht des Tages: Oberschule Artland bildet neue...
Kinderschuhladen „Lotta & Emil“ an neuem Standort in...
Anschlag mit Buttersäure auf Berufsmesse in der Agentur...
Streit um Wohnbau in Osnabrück-Lüstringen: Ex-OB Griesert zieht...
Um ambulante Pflege zu verbessern: Grüne in Osnabrück...
80.000 Euro und ein Landschaftsarchitekt für eine „Klima-Oase“
pop up quartier schafft langfristige Perspektiven für zwei...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellWieso wurde der Blindgänger im Landwehrviertel bei der Sondierung nicht entdeckt?
AktuellArchivOsnabrück

Wieso wurde der Blindgänger im Landwehrviertel bei der Sondierung nicht entdeckt?

von Sophie Scherler 8. März 2018
von Sophie Scherler 8. März 2018
Auf diesem Gelände wurde der Blindgänger gefunden.
14

Am 19. Februar wurde auf dem ehemaligen Gelände der Landwehrkaserne ein 250 Kilo schwerer Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Über 4.000 Bürger mussten für Stunden aus ihren Häusern evakuiert werden. Warum der Sprengkörper nicht bereits bei den Sondierungsarbeiten im vergangenen Sommer entdeckt wurde, konnte nun geklärt werden: Es lag an der Sondierungsmethode.

Die Sondierung wurde mit der sogenannten „Georadarmethode“ durchgeführt. Dabei sucht eine Sonde den Boden ab und reagiert auf veränderte Dichten, die möglicherweise auf eine Bombe deuten können.

Problematisch bei diesem Verfahren ist, dass das Radarverfahren nur für die Suche nach unten verwendet werden kann, nicht aber zu den Seiten. Das führte in diesem Fall dazu, dass der Sprengkörper nicht entdeckt wurde, denn er lag im Randbereich einer untersuchten Trasse.

Ein anderes Verfahren kam nicht in Betracht

Eine andere Methode hätte sich laut Jürgen Wiethäuper, Leiter des Fachdienstes Gewerbe und Ordnung der Stadt Osnabrück, nicht angeboten: „Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen an. Dieses Gelände ist früher bereits genutzt worden, deswegen befinden sich Eisen- und Stahlrückstände im Boden, auf die andere Verfahren reagieren“. Momentan läuft eine weitere Untersuchung des ehemaligen Kasernengeländes. Jens-Peter Zuther, Geschäftsführer des Bauunternehmens Diekmann, ist zuversichtlich: „Wir haben ein gutes Gefühl unsere Mitarbeiter wieder hier arbeiten zu lassen“.

Anwohner bleiben auf Schaden hängen

Für die zukünftigen Eigentümer der Häuser ist die Arbeit damit aber noch nicht getan. Da die Suche nach Kampfmitteln die Sache der Grundstückseigentümer ist, müssen auch in Zukunft bestimmte Bereiche weiter sondiert werden. Bis dato ist etwa ein Zehntel der 400.000m² untersucht worden.
Für die Anwohner, die durch die Sprengung Schaden an ihren Häusern erlitten haben, gibt es ebenfalls keine guten Nachrichten. Laut Gesetz ist der Eigentümer für die Behebung der Schäden selbst verantwortlich, wenn die Maßnahme (die Sprengung) im Interesse der Person ist. Obwohl die Schäden zum Teil massiv waren, gibt es somit keine Möglichkeit auf Schadenersatz.

Landesregierung plant Gesetz gegen Evakuierungs-Verweigerer

Nachdem sich Anwohner bei der Sprengung im Februar teils hartnäckig weigerten das Evakuierungsgebiet zu räumen, war von Seiten der Stadtverwaltung überlegt worden, in welcher Form zukünftig Bußgelder gegen renitente Anwohner verhängt werden können. „Diese Idee liegt erstmal auf Eis“, erklärt Jürgen Wiethäuper „denn von Seiten der Landesregierung wird momentan an einem neuen Gesetz gearbeitet, dass Verstöße gegen den Platzverweis grundsätzlich mit einem Bußgeld ahndet“. Wenn dieses Gesetz durchkommt, gibt es eine einheitliche Regelung für das ganze Bundesland.

In voraussichtlich wenigen Tagen ist die erneute Sondierung abgeschlossen, so dass die Tiefbau-Firmen ihre Arbeit auf dem Gelände fortsetzen können.

[mappress mapid=“771″]

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Sophie Scherler

Sophie Scherler ist seit März 2018 Redakteurin bei der Hasepost, zwischenzeitlich absolvierte Sophie Scherler erfolgreich ein Volontariat bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Seit Herbst 2021 ist sie wieder angestelltes Mitglied unserer Redaktion.

vorheriger Artikel
Stadt Osnabrück rationalisiert die Geschwindigkeitsüberwachung
nächster Artikel
Passend zum Weltfrauentag: Einweihung der Erinnerungstafel für Frauenhaus-Gründerin Cilli-Maria Kroneck-Salis

das könnte Sie auch interessieren

Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen

20. Februar 2026

Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in...

20. Februar 2026

Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts...

20. Februar 2026

Gute Nachricht des Tages: Oberschule Artland bildet neue...

20. Februar 2026

Kinderschuhladen „Lotta & Emil“ an neuem Standort in...

20. Februar 2026

Anschlag mit Buttersäure auf Berufsmesse in der Agentur...

20. Februar 2026

Streit um Wohnbau in Osnabrück-Lüstringen: Ex-OB Griesert zieht...

20. Februar 2026

Um ambulante Pflege zu verbessern: Grüne in Osnabrück...

20. Februar 2026

80.000 Euro und ein Landschaftsarchitekt für eine „Klima-Oase“

20. Februar 2026

pop up quartier schafft langfristige Perspektiven für zwei...

20. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen

    20. Februar 2026
  • US-Gerichtsurteil zu Trumps Zöllen treibt Dax ins Plus

    20. Februar 2026
  • Linke wirbt im Wahlkampf mehrsprachig um Migrantenstimmen

    20. Februar 2026
  • Daniela Maier gewinnt Skicross-Gold bei Olympia in Italien

    20. Februar 2026
  • SPD blockiert CDU-Vorstoß zur Rücknahme der Cannabis-Legalisierung

    20. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3