# Berlin-Wahl: Linke und CDU im Kopf-an-Kopf-Rennen Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-19T17:16:23+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-19T17:16:23+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/berlin-wahl-linke-und-cdu-im-kopf-an-kopf-rennen-757737/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Spannendes Finale: Wer übernimmt das Rote Rathaus? Der Wahlkampf in Berlin geht in die heiße Phase. Noch nie war das Rennen um das Rote Rathaus so eng wie in diesem Jahr. Die Linke und die CDU liegen in den Umfragen Kopf an Kopf, wobei die Linke zuletzt knapp vorne lag, wie der Focus berichtet. Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, könnte als erste Frau mit Migrationshintergrund das Amt des Regierenden Bürgermeisters übernehmen. Ihr Gegenkandidat von der CDU, Stefan Evers, hat die Kandidatur erst vor wenigen Monaten von Kai Wegner übernommen und kämpft nun um die Wende für seine Partei. ## Evers attackiert Linke wegen Radikalismus und Antisemitismus Evers wirft der Linken vor, zu radikal zu sein und Antisemitismus in ihren Reihen zu dulden, wie der Spiegel und die Tagesschau berichten. Eralp hingegen wirbt mit einem radikalen Plan zur Lösung der Wohnungskrise: Sie will große Wohnkonzerne vergesellschaften und die Mieten senken. Die Finanzierung soll durch Umverteilung, etwa eine Vermögenssteuer oder eine Luxusvillen-Steuer, gesichert werden. Die CDU setzt stattdessen auf den Bau neuer, bezahlbarer Wohnungen, vor allem auf landeseigenen Grundstücken. ### Wohnungskrise spaltet Wahlkampf mit radikalen Plänen Neben der Wohnungsfrage prägt auch das Thema innere Sicherheit den Wahlkampf. Nach dem Terroranschlag beim Christopher Street Day im Juli rückte die Debatte um Extremismus in den Fokus. Evers nutzte die Gelegenheit, um die Linke als Sicherheitsrisiko darzustellen, während Eralp die CDU vorwirft, die Stadt zu spalten und die Wohnungsnot zu ignorieren. Auch andere Parteien mischen sich in die Debatte ein. Die Grünen warnen vor der AfD, die sie als „brandgefährlich“ einstufen, wie der Tagesspiegel berichtet. ### CDU setzt auf Neubau statt Vergesellschaftung Die SPD, die in den Umfragen auf Platz fünf liegt, kämpft mit Korruptionsvorwürfen gegen ihren Spitzenkandidaten Steffen Krach. Die FDP wird voraussichtlich den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. Angesichts der engen Umfragewerte sind nach der Wahl vor allem Dreierkoalitionen denkbar. Ob Rot-Rot-Grün, Schwarz-Rot-Grün oder andere Bündnisse – die Verhandlungen könnten schwierig werden, da die Positionen der Parteien in zentralen Fragen wie Wohnen, Verkehr oder Haushaltspolitik weit auseinanderliegen. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück