# BASF plant Milliarden-Börsengang für Agrarsparte in Frankfurt Datum: 13.07.2026 06:54 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/basf-plant-milliarden-boersengang-fuer-agrarsparte-in-frankfurt-731764/ --- Der Chemiekonzern BASF plant, sein Agrargeschäft 2027 teilweise an die Frankfurter Börse zu bringen und strebt dabei eine hohe Bewertung an. Nach Informationen aus Finanz- und Unternehmenskreisen könnte die Sparte mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut mit 20 bis 30 Milliarden Euro bewertet werden, was deutlich mehr als die Hälfte des aktuellen Gesamtwerts von BASF entspräche. Insider sprechen von einem möglichen „Mega-Deal“, während der konkrete Anteil und Zeitplan des Börsengangs noch offen sind. ## BASF visiert Milliardenbewertung für Agrarsparte an Der Chemiekonzern BASF peilt beim geplanten Börsengang seines Agrargeschäfts eine hohe Bewertung an. Die Sparte könnte auf einen Wert zwischen 20 und 30 Milliarden Euro kommen, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanz- und Unternehmenskreise berichtet. „Wir erwarten einen Mega-Deal“, sagte ein Insider laut „Handelsblatt“. Das Geschäft umfasst Pflanzenschutzmittel und Saatgut und soll 2027 an die Frankfurter Börse gebracht werden. Geplant ist allerdings nur die Platzierung eines Minderheitsanteils, dessen Höhe bisher nicht feststeht. Ein Wert von 20 bis 30 Milliarden Euro wäre markant: Die Agrarsparte würde mehr als halb so viel Wert generieren wie BASF aktuell insgesamt, obwohl auf sie nur ein Sechstel des Umsatzes von annähernd 60 Milliarden Euro entfällt. ### Unklarer Zeitplan, Auswahl der Banken bis Herbst Ob die Agrar-Einheit noch im ersten Halbjahr 2027 an die Börse gebracht wird, hängt laut „Handelsblatt“ vom Kapitalmarktumfeld ab. Über einen konkreten Zeitplan sei noch nichts entschieden, berichteten Insider dem „Handelsblatt“. Ein IPO im zweiten Quartal gilt demnach als wahrscheinlicher Termin. Bis zum Herbst sollen Finanzkreisen zufolge die Investmentbanken für den Börsengang ausgewählt werden. BASF bestätigte dem „Handelsblatt“, bereits mehrere Institute angesprochen zu haben. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück