# Ateş kritisiert Linke und Eralp scharf Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-11-01T00:22:05+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01T00:22:08+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/ates-kritisiert-linke-und-eralp-scharf-772975/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Die Islamkritikerin Seyran Ateş hat der Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp (Linke) vorgeworfen, sich von extremistischen Strukturen einschüchtern zu lassen. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland warnte Ateş davor, migrantisch-islamistische Milieus politisch zu hofieren. Sie selbst lebt seit Jahren unter Personenschutz. ## Kritik an Sicherheitshaltung der Linken Die wie Elif Eralp türkischstämmige Islamkritikerin Seyran Ateş hat der Berliner Bürgermeisterkandidatin der Linken vorgeworfen, Angst vor Terrorsympathisanten nicht konsequent genug zu begegnen. “Eine Regierende Bürgermeisterin darf Angst haben”, sagte Ateş mit Blick auf einen Bericht des Magazins “Spiegel” über Eralps Haltung. Sie betonte jedoch, dass sich eine Politikerin “aber nicht einschüchtern lassen”. Ateş verwies auf ihre eigenen Erfahrungen: Sie stehe "seit fast 20 Jahren unter Personenschutz" und wisse "sehr genau, was Bedrohung für einen selbst und die eigene Familie". Dennoch dürfe dies nicht dazu führen, extremistische Strukturen zu dulden. "Sicherheitsratschläge muss man ernst nehmen. Trotzdem darf Angst niemals dazu führen, dass extremistische Strukturen politisch geschont, verschwiegen oder nicht konsequent bekämpft werden", erklärte sie. ### Vorwürfe gegen Parteistrategie Ateş kritisierte zudem die politische Ausrichtung der Berliner Linken. Teile der Partei hätten "bestimmte migrantisch-islamistische Milieus gezielt angesprochen, politisch hofiert und als Wählerklientel mobilisiert. Wer auch mit diesem Klientel eine Wahl gewinnt, darf sich nicht wundern, wenn es anschließend Einfluss verlangt und erwartet, dass geliefert wird", so die Islamkritikerin. Wer solche Milieus als Wählerklientel umwerbe, müsse damit rechnen, später politischen Einfluss zu verlieren. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück