Bis Freitag (4. März) ist noch die Kundgebung auf dem Rathausplatz angemeldet, die Tik und Less dafür nutzen, um für ihre selbstgebauten Wagen für Obdachlose zu kämpfen. Jetzt gesellt sich ein zweiter Protest mit einem Schiffscontainer hinzu. Dabei handelt es sich um eine Kunstinstallation, die noch bis Ostern dort zu sehen ist.
Volker-Johannes Trieb ist der Künstler, der hinter der Installation „Hunger nach Leben“ steckt. Vor dem Osnabrücker Rathaus steht ab sofort ein verrosteter Schiffscontainer mit Beulen und Löchern voller Schrott und Müll. Der Boden ist vor lauter Müll nicht mehr zu sehen, nur Fußabdrücke aus Keramik führen in das Innere und lenken die Blickrichtung zu einem Foto an der Rückwand. Dabei handelt es sich um eine Aufnahme des Fotografen K M Asad aus Bangladesch. Abgelichtet ist dort der Schrecken des Hungers.