# Aiwanger attackiert Lauterbachs Forderung nach internationalem Klimanotstand Datum: 18.05.2026 15:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/aiwanger-attackiert-lauterbachs-forderung-nach-internationalem-klimanotstand-713870/ --- Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat den Vorschlag von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), einen internationalen Klimanotstand auszurufen, scharf kritisiert. In einem Interview mit dem Nachrichtensender "Welt" warf er Lauterbach Panikmache vor und warnte vor wirtschaftlichen Folgen klimapolitischer Maßnahmen. ## „Der soll die Menschen in Ruhe lassen“ Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wandte sich deutlich gegen den Vorstoß von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), einen internationalen Klimanotstand auszurufen. „Der soll die Menschen in Ruhe lassen, der soll uns nicht weiter nerven“, sagte Aiwanger dem Nachrichtensender „Welt“. „Man kann nur den Kopf schütteln über diesen Karl Lauterbach. Sein Geschäftsmodell ist, Panik zu verbreiten.“ Wahrscheinlich leide Lauterbach selber unter Panikattacken und ziehe die ganze Bevölkerung mit rein, so Aiwanger weiter. Es sei „schlichtweg Unsinn“, weltweit einen Klimanotstand ausrufen zu wollen, sagte Aiwanger „Welt“ weiter. Er kritisierte dabei insbesondere angedachte Maßnahmen, „die man aus der Corona-Zeit kenne“, und äußerte die Befürchtung, „dass wieder selbsternannte Experten den Regierungen sagten, was sie zu tun hätten“. ### Unklarheit über Gefährlichkeit des Klimawandels Auch zu seinem eigenen Umgang mit fossilen Energieträgern äußerte sich Aiwanger in dem Interview. Auch er wolle nicht „ohne Not fossile Energieträger verballern“, versicherte er. Zugleich betonte er, es sei unklar, wie gefährlich der Klimawandel wirklich sei. „Es gab ja bisher Klimaprognosen, die wissenschaftlich verbrämt waren und uns Weltuntergangsangst gemacht haben. Vor Kurzem haben jetzt wieder andere Wissenschaftler das Gegenteil behauptet und gesagt, so schlimm wird es wohl nicht werden, das sei so gar nicht bewiesen. Unterm Strich: Wir wissen es nicht“, sagte Aiwanger „Welt“. Vor diesem Hintergrund kritisierte der Wirtschaftsminister die Folgen klimapolitischer Maßnahmen für die Wirtschaft. „Aber wir sollten aufhören, unsere Wirtschaft zu ruinieren, den Menschen Angst zu machen und immer zu sagen – wie im Mittelalter die Kirche vor der Hölle gewarnt hat – so warnen sie uns vor der Klimakatastrophe und wollen uns dann ins Handwerk pfuschen, die Industrie kaputt machen“, sagte Aiwanger dem Nachrichtensender. ### Kritik an CO2-Abgabe Deutliche Kritik äußerte Aiwanger auch an der CO2-Bepreisung. Die CO2-Abgabe solle am besten abgeschafft werden, findet er. „Wir sehen die ganze CO2-Abgaberitis in Deutschland, die unsere Industrie momentan kaputt macht“, sagte Aiwanger „Welt“. Die Bundesregierung tue „wahrlich genug für die Eindämmung der CO2-Ausstoße“, findet Aiwanger. Nach seiner Einschätzung trägt die aktuelle Ausgestaltung der CO2-Bepreisung eine zu hohe finanzielle Belastung für die Bürger. „Aber in meinen Augen kostet das die Bürger zu viel Geld. Die CO2-Abgabe müsste gestrichen anstatt erhöht werden, denn das führt derzeit nur zur Verlagerung von Arbeitsplätzen nach China“, sagte Aiwanger dem Nachrichtensender „Welt“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück