# 75.000 Zeugen Jehovas zu Kongress in Hamburg erwartet Datum: 12.08.2026 13:46 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/75-000-zeugen-jehovas-zu-kongress-in-hamburg-erwartet-742426/ --- Glaubensgemeinschaft erinnert an Opfer und bereitet Großveranstaltung vor. In Hamburg bereiten sich Zehntausende Zeugen Jehovas auf einen internationalen Kongress vor, der in Kürze stattfinden soll. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, reinigen bereits rund 1.000 Mitglieder der Glaubensgemeinschaft das Volksparkstadion, um den Veranstaltungsort für den Großkongress vorzubereiten. Die Reinigungsaktion unterstreicht das Engagement der Gemeinschaft, die sich traditionell stark in die Organisation ihrer Treffen einbringt. Der Kongress steht dabei auch im Zeichen der Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit, wie die dpa in ihren Metadaten angibt. Vor drei Jahren war die Glaubensgemeinschaft in Hamburg zudem von einem Amoklauf erschüttert worden, der die Vorbereitungen für die aktuelle Veranstaltung zusätzlich prägt. ## Hamburgs historische Rolle für Zeugen Jehovas Die Wahl Hamburgs als Austragungsort ist laut Abendblatt kein Zufall: Die Stadt bietet nicht nur die notwendige Infrastruktur, sondern hat auch eine historische Bedeutung für die Zeugen Jehovas. Die Reinigung des Stadions durch die Gemeinschaftsmitglieder zeigt dabei nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch symbolische Verbundenheit mit dem Veranstaltungsort. Die dpa betont, dass der Kongress als Zeichen der Zusammenkunft und des Gedenkens geplant ist. ### 75.000 Teilnehmer erwarten Großkongress in Hamburg Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, bleibt die genaue Anzahl der erwarteten Teilnehmer bei 75.000, wie die dpa in ihren Angaben festhält. Die Veranstaltung soll damit zu den größten Treffen der Zeugen Jehovas in Deutschland zählen. Die Reinigungsaktion im Volksparkstadion, an der sich auch Familien wie das Ehepaar Mirco und Hannah Weber beteiligen, unterstreicht den Gemeinschaftssinn der Glaubensgruppe. Ob und inwieweit der Kongress auch politische oder gesellschaftliche Signale setzen wird, bleibt abzuwarten. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück