# 29-Jähriger entrinnt Tod nur knapp: Familie sammelt Spenden für teure Intensivtherapie Datum: 16.02.2026 12:00 Kategorie: Aktuell URL: https://hasepost.de/29-jaehriger-entrinnt-tod-nur-knapp-familie-sammelt-spenden-fuer-teure-intensivtherapie-681929/ --- In einem Aufruf seiner Familie geht es um den 29-jährigen Frank, der im April 2025 leblos aufgefunden wurde. Die Rettungssanitäter konnten ihn zurück ins Leben holen, doch die Folge, die er von diesem Ereignis hat, ist ein hypoxischer Hirnschaden. Er lag circa 10 Tage im künstlichen Koma und die Aussichten waren schlecht. ## Wenig Fortschritte erkennbar Mittlerweile ist er im Pflegeheim (Phase F) und hat eine hundertprozentige Behinderung. Er bekommt wenig Therapie und macht dadurch nicht viele Fortschritte. Die Therapeutinnen und Therapeuten sehen dabei Potenzial in ihm. Zurzeit erfolgt die Kommunikation durch Daumen hoch für Ja und Nicken oder Kopfschütteln. Frank versucht oft, etwas mitzuteilen, aber seine Laute sind schwer bis nicht verständlich. Er kann aber alles zu 100 Prozent verstehen. Er lächelt, weint und lacht über Witze, reagiert nur etwas langsamer. Frank ist ein humorvoller, offener und friedlicher Mensch. Manchmal wird die feste Nahrung pausiert, da er sich zwischendurch verschluck, dann bekommt er Sondenkost. Er kann nicht selbstständig sitzen. und wenn er im Rollstuhl mobilisiert wird, muss jemand in der Nähe sein. Seinen Kopf kann er mittlerweile immerhin viel besser halten. ### Kostenintensive Intensivtherapie Seine Angehörigen möchten ihm gerne eine vierwöchige Intensivtherapie ermöglichen, die aber kostenintensiv ist. Sie erhoffen sich von der Intensivtherapie, dass er sich danach besser verständigen kann, sich ohne Sondenkost ernähren kann und etwas beweglicher wird, so dass er nicht nur bettlägerig ist. Zusätzlich wollen sie einen Krankentransporter kaufen, damit sie ihn mit nach Hause nehmen können. Der Transport ist momentan nur liegend möglich. ### Spendenaufruf „Frank hat nochmal ein Leben von Gott geschenkt bekommen, was nicht selbstverständlich ist. Wir sind sehr dankbar dafür, dass er noch da ist und sind überzeugt, dass es einen Grund hat. Wir sind für jede Hilfe von Herzen dankbar“, heißt es auf dem GoFundMe-Spendenaufruf, den Nora Wübken-Kleinfeld aus Pokrent nun ins Leben rief. 20.000€ soll dieser nun einsammeln, über 11.500€ wurden bereits gespendet. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück